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Aktuelles

 

Tanz in den Mai

Unser Verein lädt auch dieses Jahr zum Tanz in den Mai in das Maingau-Energie-Stadtion ein.

20.11.2016

Serie gerissen - erste Niederlage im (saisonübergreifend) 24.Spiel

Das Spitzenspiel gegen die Mannschaft von Hanau 93 fand einen deutlichen Sieger. Die Grimmstädter behielten mit einem 4:1 die Oberhand und bescherten den Rodgauern die erste Niederlage der Saison.

Die Vereine mit Ihren Zielsetzungen lassen sich dem Grunde nicht vergleichen.

Hanau 93 verfolgt ein etwas anderes Konzept als der JSK Rodgau.

Zielt der JSK eher darauf eigene Gewächse behutsam an die Ligaerfordernisse heran zu führen und entsprechend mit Geduld und Ausbildung die Ziele kontinuierlich zu erreichen, geht Hanau 93 in die vollen. Spieler fast immer aus höheren Ligen, Erfahrung und das mit der notwendigen Klasse werden hier bevorzugt in den Reihen gesichtet. Bespielhaft sind hier Namen zu nennen wie Ervin Skela (Rekordnationalspieler Albanien, Bundesliga - Eintracht Frankfurt, Kaiserslautern und Cottbus), Daniyel Cimen (Bundesliga - Eintracht Frankfurt), Chris Prüm und Larry Ransom (Regionalliga - Bayern Alzenau), Sascha Ries und Damar Kahrmann (Hessenliga in Seligenstadt bzw. Fulda), um die Spitze der dortigen Bemühungen einmal zu benennen. Weitere Spieler mit Erfahrung in der Verbandsliga bleiben bei der Fülle von hochklassigen Namen einfach mal unerwähnt, einschließlich der paar jungen Talente die sich dort tummeln.

Im Vergleich dazu die Truppe der JSK mit einem eher bescheidenen Namenspool. Wen wundert es, das dort noch keiner Bundesliga oder Regionalliga gespielt hat?

Die JSK setzt auf junge Talente aus der Region. Wie weit man damit kommen kann hat diese Saison bisher gezeigt. Stabil und fast immer mit einer Nasenspitze voraus hat man eine bis hier sehr gute Saison gespielt. Tabellenführer ist man auch nach der Niederlage noch. Lediglich der Spielverlegung gegen Kesselstadt ist es zu verdanken, das man wahrscheinlich mit einem Zähler weniger als Hanau 93 in die Winterpause geht.

Das Spiel an der Kastanienallee in Hanau begann furios. Ervin Skela sollte die Rodgauer Truppe alt aussehen lassen. 3:0 für die Hanauer nach 30 Minuten. Der Schock saß tief in den Gliedern der Rodgauer. Präsentierte sich das junge Team doch weitestgehend stabil in der Vergangenheit. Hanau machte es gut und besaß mit dem Unparteiischen noch einen Bonusgeber. Es war nicht viel was der Schiedsrichter völlig falsch entschied aber eben  spielentscheidende Szenen

Das 2:0 nach einem Faller von Ries erfolgte per Strafstoß. Der neutrale Zuschauer hatte für diesen Pfiff nur ein Grinsen übrig.

Zwei weitere Szenen in Halbzeit 2 hätten zu Strafstößen führen müssen, allerdings für den JSK Rodgau. Nehmen wir das mal mit in die Spielbetrachtung, ergibt sich ganz schnell ein anderes Bild.

Wie immer zählt aber nur das Ergebnis. Das spricht für Hanau 93 und in der Gesamtbetrachtung war der Sieg auch verdient. Der JSK wehrte sich in der zweiten Halbzeit mit hoher Intensität. Versuchte das Spiel noch zu biegen. Mit dem 4:1 war der Wille aber gebrochen und Hanau spielte ihr Ding ganz sauber runter.

Trainer Andreas Humbert für den JSK Rodgau: Mit den ersten 30 Minuten können wir nicht zufrieden sein. Da gab es zu viele Jungs die sich nicht an das gehalten haben was als Vorgabe für das Spiel ausgegeben wurde. Dazu individuelle Fehler, dann kann man auch mal 3 Gegentore in 30 Minuten schlucken. In der zweiten Hälfte haben wir das zu einem Großteil wieder bereinigt. Da hat die Mannschaft Herz und Wille gezeigt das Unmögliche möglich zu machen. Letztlich hat es aber nicht gereicht. Das ist für uns aber kein Beinbruch. Wir nehmen das Spiel um daraus zu lernen, uns zu verbessern und über ein entsprechendes Trainingsangebot weiter kontinuierlich an der Leistungsschraube zu drehen. Alleine die Tatsache, dass wir immer noch Vorsprung haben zeigt das unser Weg richtig ist und erfolgreich sein kann.

Tor:

1:0 (8.) Skela

2:0 (21.) Skela

3:0 (30.) Skela

3:1 (41.) Bayraktaroglu

4:1 (80.) Gischewski

Für den JSK Rodgau spielten:

Fuhrmann - Binder, Schweier, Jung, Dejanovic - Heegen, List, Fischer, Thomas, Bayraktaroglu, Hajzeraj (Herrchen, Mesquita, Sozzo)


13.11.2016

23. 1:0 Heimsieg gegen ein sehr unbequemes Team aus Marköbel

Was auf dem Papier als durch aus lösbare Aufgabe sich präsentierte war in der Realität ein ganz schwieriges Thema. Die SG Marköbel hatte in der Vorwoche den 1. FC Hanau 93 vor erhebliche Schwierigkeiten gestellt und so war es nicht verwunderlich das auch der JSK Rodgau seine Probleme haben würde.

Die Marköbler begannen forsch und zielgerichtet immer wieder ergaben sich Lücken in der Defensive der Rodgauer. Nicht von ungefähr war dann auch ein häufiger Ballgewinn der Marköbler nach gescheiterten Angriffsversuchen des Tabellenführers. Schnell ging es nach vorne.

Es benötigte eine ganze Zeit bis die Rodgauer realisiert hatten das ihr Trainer bei seiner Kabinenansprache doch wieder mal recht behalten sollte. Etwas zu langsam wurden die Angriffe vorgetragen, es fehlte der Überraschungseffekt.

Dominik Goetze viel zu allem Überfluss nach 15 Minuten schon aus. Er wird gegen Hanau 93 am kommenden Wochenende nach der ersten Diagnose wohl nicht spielen können.

Marc List vertrat ihn solide. Marköbel mit drei gefährlichen Angriffen. Eine verunglückte Flanke tanzte auf der Latte. Fuhrmann wäre wohl da gewesen, genau so wie bei einem Schuss den er aus halblinker Position sicher abwehrte.

Schwarzer Köpfte an die Latte nach einer Standardsituation und ein Schuss an den Außenpfosten waren als Highlights für Marköbel zu verzeichnen.

Rodgau mit spielerischen Mitteln. Marköbel lief immer wieder im Sprint an, die Zeit für ein genaues Passspiel war kurz. Immer wieder gelang es den Jügesheimern sich gut zu befreien und Akzente zu setzen. André Thomas leitete mehrere viel versprechende Angriffe ein. Da brannte es teilweise lichterloh im Strafraum der SG Marköbel. Ein Tor war auch hier schon möglich.

In der zweiten Hälfte dann ein etwas anderes Bild. Der JSK spielte nun deutlich schneller und zielgerichteter in die Vertikale. Marköbel jetzt mit deutlich mehr Schwierigkeiten Zugriff zu erhalten. Bei Ballverlust wurde sofort nachgesetzt und das Spielgerät zurück erobert.

Eine Chance konnte Marköbel für sich noch verbuchen. Knapp rollte der Ball am Glücksgefühl der Marköbler vorbei.

Rodgau war am Drücker. Dominik Fischer wurde eindeutig von den Beinen geholt. Für den Schiedsrichter kein Grund auf Elfmeter zu entscheiden. Florent Hajzeraj mit SEINER  Chance. Aber der Lupfer war zu kurz angesetzt. Felix Sticher im Tor der ganz in rot spielenden Marköbler fischte den Ball noch sicher weg.

Dann der große Auftritt von Rodgaus 10er, Baris Bayraktaroglu, er krönte seine tolle Leistung mit einem tollen Tor. Eine sehr schlaue Ballbehauptung folgte ein sehenswerter Abschluss. Das Spielgerät schlug in der kurzen Ecke ein. Sticher hatte keine Chance. Marköbel brachte den Ball noch einmal nach vorne wollte den Ausgleich erzwingen, es war aber zu spät. Der Schiedsrichter beendete das Spiel und die Rodgauer verließen den Platz als glücklicher Sieger.

Trainer Humbert für den JSK Rodgau: Es war ein hartes Stück Arbeit. Ich hatte meine Jungs gewarnt, ihnen in der Halbzeit aber auch gesagt, dass wir das Spiel mit einem Tor unterschied gewinnen werden, wenn sie das nun machen was ich ihnen sage. Ich war mir auch sicher, dass dieses Tor spät fallen würde.

Trainer Wolfram Rohleder für die SG Marköbel: Ein gutes Spiel meiner Mannschaft. Leider belohnen wir uns zum wiederholten Male nicht für unser Spiel. Ein Tor so spät zu bekommen ist sehr unglücklich. Spricht auf der anderen Seite aber auch für die Qualität der Rodgauer.

Tore:

1:0 (90.) Baris Bayraktaroglu

Für den JSK spielten:

Fuhrmann - Binder, Schweier, Jung, Dejanovic - Heegen, Goetze, Thomas, Sozzo, Bayraktaroglu - Hajzeraj (List, Mesquita, Fischer)


06.11.2016

22. Spiel in Folge ungeschlagen - Unentschieden auf der Rosenhöhe

In den ersten Minuten war es ein Abtasten der beiden Teams, keiner wollte mit offenem Visier anrennen. Der JSK übernahm dann aber recht zügig das Kommando und spielte gewohnt sicher mit schöner Ballzirkulation.

Schnell stellten sich Torchancen ein. Nico Klein mit einem Schuss an das Gebälk hätte die Führung sein müssen. Er war wunderbar frei gespielt worden, konnte aber nicht genau platzieren. Hajzeraj tauchte alleine vor SGR Torhüter Läpple auf, verkürzte gut den Winkel und blieb Sieger. Sozzo mit einer guten Aktion und Torgefahr ebenso wie André Thomas.

Der Ball wollte zu diesem Zeitpunkt nicht in die Maschen.

Auf der anderen Seite war es der mittlerweile 40 !! Jährige Horst Russ der für Gefahr sorgte. Sein Kopfball strich trüber.

In der zweiten Hälfte dann mehr Engagement und Leidenschaft bei der SGR. Dennoch war es der gut aufgelegte Sozzo der mit einem Sprint in die Tiefe nach Vorlage von Florent Hajzeraj das 0:1 für die Rodgauer markierte. Läpple hier ohne Chance.

Die SGR öffnete verstärkt die Deckung, spielte feldüberlegen in dieser Phase und die Rodgauer konterten. Hajzeraj verpasste den Zeitpunkt des Abspiels und damit das 0:2.

Nach einem Eckball in der 73. Minute dann der Ausgleich für die Rosenhöhe. Ein Traumtor!

Horst Russ bekommt einen Eckball genau auf den "Schlappen" und zimmert das Ding an den Innenpfosten und von dort ins Netz.

Die Rodgauer fighten zurück und haben noch die Megachance kurz vor dem Ende. Freier als Luis Friedrichs in der Situation kann man nicht stehen. Er zielte zu genau und der Ball ging am langen Pfosten vorbei. Trainer Humbert danach wie einst Rumpelstilzchen springend und sich sogar den Respekt verdienend von seinem Co Trainer Eberhard Gaede, der solch sportliche Explosion dem Chefcoach gar nicht zugetraut hätte.

1:1, dem Grunde zu wenig. Dennoch ein ordentliches Ergebnis, wenn man weiß, das gerade auf der SGR die Trauben immer sehr hoch gehangen haben für die Rodgauer.

Trainer Andreas Humbert für den JSK Rodgau: Es war das erwartet schwere Spiel. Fußballerisch haben wir das in vielen Fällen sehr gut gelöst. Da konnte man wieder zuschauen. Unsere Chancenverwertung war wenig gut. Ich weiß, das Argument wird sehr oft von mir bemüht es ist aber Fakt das wir da deutlich erfolgreicher sein könnten. Nach der Führung hätten wir vielleicht etwas mutiger das 2:0 suchen sollen. Ich bin trotzdem recht zufrieden.

Trainer Tefik Kilinic für die SGR: Wir haben gerade in Hälfte zwei sehr gut gespielt. Hinten haben wir zwar zu viel zugelassen vorne aber auch das ein oder andere verpasst. Mit einem Punkt gegen den Tabellenführer kann mein Team aber sehr gut leben.

Tore:

0:1 (50.) Riccardo Sozzo

1:1 (74.) Horst Russ

Für den JSK spielten:

Fuhrmann - Binder, Schweier, Jung, Dejanovic - heegen, Götze, Klein, Thomas, Sozzo - Hajzeraj (List, Mesquita, Friedrichs)


23.10.2016

21. Derby in Klein-Krotzenburg siegreich gestaltet - JSK entführt drei Punkte

Aufsteiger Klein-Krotzenburg startete gut in die Saison und belegte vor diesem Spieltag den 6. Tabellenplatz. In der Vorwoche erkämpfte sich die Mannschaft ein viel beachtetes 1:1 gegen ein favorisiertes Hanau 93 und auch gegen den Hessenligisten Spfr. Seligenstadt ging es im Kreispokal in die Verlängerung. Man kann die Truppe von Trainerfuchs Wolfgang Kaufmann daher getrost als sehr unbequem und gefährlich einstufen.

Entsprechend waren die Mannen um das Trainerteam Humbert/Gaede gewarnt und hatten sich einen entsprechenden Plan zurecht gelegt.

Die ersten Minuten gehörten dann aber den Krotzenburgern und damit auch die erste Chance des Spiels. Mirko Zakarija zog einen Freistoß um die Mauer, aber auch am Tor vorbei. In dieser Phase war Zakarija der Aktivposten seiner Mannschaft und verzeichnete auch die zweite Chance. Aus halblinker Position prüfte er Rodgaus Torwart Martin Fuhrmann, der aber zeigte welch guter Rückhalt er für sein Team ist.

Die JSK übernahm nun das Kommando. Sicher im Passspiel und mit etlichen Positionswechseln im Angriff wurden die Bälle nun geschickt nach vorne getragen. Krotzenburg kam in kaum einen Zweikampf mehr, verteidigte aber konzentriert. Trainer Kaufmann immer wieder mit korrigierenden Zurufen zur Unterstützung seiner Jungs.

Ein Freistoß, ausgeführt von Florent Hajzeraj, fand wie zufällig den Fuß von Baris Bayraktaroglu und von dort den Weg ins Netz der Krotzenburger. Wenn man vorne in der Tabelle steht, dann gelingen einem auch solche Treffer. Der JSK blieb weiter spielbestimmend und ließ Klein-Krotzenburg nicht zur Entfaltung kommen. Selbst hatte man Chancen, keine ganz klaren aber eben doch immer mit einer guten Idee die darauf wartete auch erfolgreich abgeschlossen zu werden.

In der 45. Minute war es dann so weit. Florent Hajzeraj, wieder einmal sehr agil und technisch beschlagen nahm den Pass von Dominik Goetze auf, zog nach innen und schloss ab. Krotzenburgs guter Keeper Achenbach war schnell in der Ecke, ein Platzfehler gab dem Ball aber eine andere Richtung und über Achenbachs Handschuh rutschte der Ball ins Netz. Denkbar ungünstig für viel dieser Treffer gegen  Krotzenburg, war es doch die letzte Aktion vor der Pause.

In der zweiten Hälfte stand die JSK etwas tiefer, spielte so ihre Stärken weiter aus. Krotzenburg wollte es noch einmal wissen und wurde offensiver. Das gab Raum für den JSK.

Baris Bayraktaroglu mit einer fast einhundertprozentigen Chance. Hier wäre ein Abspiel sinnhafter gewesen. Er entschied sich für den Torabschluss und verfehlte knapp. Ja, die Konter des JSK waren nicht absolut überzeugen vorgetragen. Da hätte die junge Truppe mehr draus machen können. Florent Hajzeraj mit ähnlicher Situation wie vorher Bayraktaroglu. Er wurde noch gestellt.

Besser machte es Riccardo Sozzo. Der sehr mannschaftsdienliche Allrounder setzte sich auf der Außenbahn durch und passt punktgenau auf Hajzeraj. Der eiskalt zum entscheidenden 3:0 für den Spitzenreiter.

Krotzenburg kämpfte, gab sich nicht geschlagen und hatte noch zwei gute Möglichkeiten. Die eine Chance, ein Schuss aus ca. 16 Metern ging in die dritte Etage und einen Freistoß, der ging vorbei an Freund und Feind, konnte von Torhüter Fuhrmann bravourös abgewehrt werden.

So blieb es beim letztlich verdienten 3:0 für den JSK, der damit auch eindrucksvoll die Tabellenspitze verteidigte.

Trainer Wolfgang Kaufmann für Germania Klein-Krotzenburg:

Mir sind einige Spieler kurzfristig mit Grippe ausgefallen. Das hat uns sicher geschwächt. Aber auch mit bester Besetzung ist der JSK eine echte Herausforderung. Taktisch diszipliniert, ruhig am Ball, eine Mannschaft die, obwohl noch sehr jung, schon eine gewisse Reife zu attestieren ist. Dazu noch ordentliches Tempo. Die stehen nicht umsonst da vorne.

Trainer Andreas Humbert für den JSK Rodgau:

Wir spielen nicht spektakulär, aber man kann das Gefühl haben, dass fast alles Hand und Fuß hat. Sichere Ballpassagen und oft eine gute Idee für das Spiel in den Angriff. Insgesamt machen wir wenige Fehler und das ist es dann halt auch. Ich bin weiterhin sehr zufrieden.

Tore:

0:1 (25.) Baris Bayraktaroglu

0:2 (45.) Florent Hajzeraj

0:3 (73.) Florent Hajzeraj

Für den JSK Rodgau spielten:

Fuhrmann - Binder, Schweier, Jung, Dejanovic - Klein, Goetze, Sozzo, Thomas, Bayraktaroglu - Hajzeraj (Heegen, Lutz, Friedrichs)


16.10.2016

Der JSK schlägt Mitfavorit Hochstadt deutlich mit 5:2

Die Mannschaft um Spielertrainer Marc Aussenhof hatte sich vor Beginn der Saison mit namenhaften Neuzugängen im Kreise der Titelanwärter gesehen. Mit Jürgen Buffy (Bruchköbel), Emanuel Becker (FSV Bischofsheim) und Marco Kappes (A-Jugend FSV Frankfurt) wurde gerade die Offensive noch einmal entscheidend verstärkt.

Nach 13 Spieltagen ist die Hoffnung der Realität gewichen. Becker und Buffy stehen beide wegen langwierigen Verletzungen nicht zur Verfügung und der Rückstand auf das Team der JSK Rodgau betrug vor dem Spiel bereits 9 Punkte. Wollte man als Hochstädter also noch eine Chance haben ganz vorne dabei zu sein musste ein Sieg gegen den Offenbacher Kreisvertreter her.

Der JSK wollte sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen und ging von der ersten Sekunde an sehr engagiert zu Werke. Gerade in den ersten 15 Minuten gab es mehrere dicke Möglichkeiten für die Jügesheimer. Dominik Fischer versetzte in der 7. Minute Marco Kappes und der folgende Schuss konnte vom guten Keeper Björn Wiegand nur noch aus dem Netzt geholt werden.

Hochstadt wie üblich mit einer ganzen Portion Härte. Aussenhof von hinten in die Beine von Bayraktaroglu, Westenburger zeigte das er das auch kann. Nach ca. 25 Minuten war die Druckphase der Rodgauer vorbei. es klappte jetzt sehr wenig und man musste befürchten, dass die am Mittwoch absolvierten 120 Minuten im Pokal allzu deutliche Spuren hinterlassen haben. Hochstadt übernahm das Kommando und die Rodgauer reagierten in dieser Phase nur. Erschwerend kam noch das Eigentor von Stefan Schweier nach einem Missverständnis mit seinem Torwart Martin Fuhrmann dazu.

Hochstadt, das war deutlich zu vernehmen, wollte jetzt mehr hatte aber Schwierigkeiten Torchancen zu erarbeiten. Oymak, Torschützenkönig der vergangenen Saison, war wenig zu sehen.

Zur Halbzeit gab es neue Instruktionen für die Rodgauer. Ab Minute 46 hatte man wieder das Gefühl es steht eine absolute Einheit auf dem Platz. Die Abstände waren stimmig und auch das Passspiel war wieder sehenswert. Der JSK machte jetzt kurzen Prozess mit Hochstadt.

Dominik Götze nach einem Eckstoß, Florent Hajzeraj und Riccardo Sozzo schraubten das Ergebnis auf 4:1 binnen 12 Minuten nach oben. Das Spiel war entschieden, der Wille von Hochstadt gebrochen.

Florent Hajzeraj mit einem frechen Freistoßtor zum 5:1 beseitigte allerletzte Zweifel. Metin Oymak betrieb kurz vor Ende bei seiner ersten richtigen Chance noch Ergebniskosmetik. Mehr war für Hochstadt nicht drin.

Trainer Andreas Humbert für den JSK Rodgau: Die Chancenverwertung in der zweiten Hälfte war sehr gut. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt getroffen. Die leicht veränderte taktische Ausrichtung in der zweiten Halbzeit hat den Sieg nachhaltig unterstützt. Das war auch notwendig, denn in der Halbzeitpause hatte ich arge Bedenken. Das zeichnet aber unsere Truppe aus. Jeder rennt und kämpft für den anderen aus einer guten taktischen Disziplin heraus. Vielleicht ist das eines der Geheimnisse des Erfolges.

Für den JSK Rodgau spielten:

Fuhrmann - Binder, Schweier, Jung, Dejanovic - Klein, Götze, Sozzo, Fischer, Bayraktaroglu - Hajzeraj (Heegen, Lutz, Thomas)


12.10.2016

Glücklicher Sieg beim VfR Wenings

Die Anreise ist mit knapp 60 Minuten schon eher beschwerlich und ist mit Pfaffenhausen die Weiteste in der der diesjährigen Gruppenliga Saison. Dazu noch ein Hagelschauer direkt am Spielbeginn und gleich die erste Chance des VfR Wenings ein Torerfolg.

So schlecht begann bisher noch kein Match in der laufenden Saison für das Team desJSK Rodgau.

Wie kam es dazu? Anstoß und ein langer Ball auf die rechte Abwehrseite der Rodgauer. Herrchen rutschte aus, der Ball fällt auf seinen Rücken und geht ins Toraus. Eckball für Wenings. Die Ecke wird abgewehrt von der Rodgauer Defensive, leider direkt in die Mitte. Wenings mit direkter Abnahme, der Ball ginge aber weit am Tor vorbei, wenn da nicht Petr Konecny stehen würde. Der Ball fliegt auf seinen Kopf und von dort unhaltbar in die lange Ecke. 1:0 für Wenings, zwar kam der Treffer aus heiterem Himmel aber er zählt.

Die Rodgauer Buben dann gleich mit dem festen Willen das Ergebnis sofort wieder zu berichtigen. Hier zeigte die Truppe dann eine Untugend, die da heißt "Ungeduld".

Die Angriffe wurden vorgetragen und schlecht abgesichert. Wenings mit überraschend guten Konterspiel. Hier wäre eine deutlichere Führung für den Büdinger Kreisvertreter möglich gewesen. Mit ein bisschen Glück wurde ein höherer Rückstand verhindert.

Aber auch der JSK war gefährlich. Gutem Passspiel folgten gute Möglichkeiten auf den Ausgleich. Riccardo Sozzo setzte sich auf der Außenbahn durch, er wurde gefoult, blieb aber in Ballbesitz. Als er dann den freien Mann in der Mitte bedienen wollte erkannte der Unparteiische auf Freistoß. Den Vorteil erstmal laufen lassen und als es dann brenzlig wurde doch noch das Spiel zu unterbrechen. Eine krasse Fehlentscheidung!

Überhaupt machte der Unparteiische eine wenig glückliche Figur, denn auch Szene zwei ließ jedes Gruppenligaformat vermissen. Der Weningser Verteidiger spielte den Ball zurück in Richtung eigenes Tor. Das Zuspiel geriet viel zu kurz und so war es der schnelle Dominik Fischer der alleine auf das Tor zu sprintete. Die Fahne des Linienrichters ging nach oben, Abseits! Das war wohl der Gipfel an Fehlbeurteilung.

Es war ein offenes Spiel das hin und her wog. Baris Bayraktaroglu hatte den Ausgleich auf dem Fuß, sein Abschluss zischte um Zentimeter am Pfosten vorbei. Wenings spielte ganz und gar nicht wie ein potentieller Absteiger. Gute Ballstafetten mit hoher Ballsicherheit zeigten die Mannen von Coach Müller und brachten die Rodgauer ein ums andere Mal in Verlegenheit.

Bis zur Halbzeit blieb es beim 1:0 für die Hausherren. In Hälfte zwei wollten es die Rodgauer wissen. Mit neuem Engagement ging der Tabellenführer zu werke. Sozzo sorgte mit seinem Tor für den schnellen Ausgleich und Bayraktaroglu gar für die Führung. Beide Treffer vielen nach schnell vorgetragenen Angriffen. Der jeweilige Schuss landete im kurzen Eck von Keeper Reissky. Wenings drohte eine weitere Niederlage und wehrte sich.

Gerade die vielen rumänisch stämmigen Spieler zeigten ihre spielerische Klasse und verlagerten das Spiel immer wieder in die Hälfte der Rodgauer. Humberts Truppe bekam so recht keinen Zugriff im zentralen Mittelfeld. Wenings vergab gute Möglichkeiten. Ein Foul von Florent Hajzeraj bestrafte der Schiedsrichter mit der Ampelkarte. Das spielte Wenings in die Karten. Rodgau jetzt mit gelegentlichen aber gefährlichen Kontern. Die Umstellungen im zentralen Mittelfeld griffen nun bei den Rodgauern und so schaukelte die Truppe das insgesamt schmeichelhafte 2:1 über die Runden.

Andreas Humbert für die JSK Rodgau: Respekt, das war eine sehr gute Leistung einer Mannschaft die aktuell von der Liga noch unterschätzt wird. Ich bin mir sehr sicher, dass die Ergebnisse von Wenings schon bald positiv werden. Meine Truppe hat am Beginn auch gedacht, dass wir die husch husch spielen. Ich hatte gewarnt und wurde bestätigt.

Tore:

1:0 (2)  Petr Konecny

1:1 (50) Riccardo Sozzo

1:2 (62) Baris Bayraktaroglu

Für den JSK Rodgau spielten:

Fuhrmann - Herrchen, Schweier, Jung, Dejanovic - Klein, Götze, Fischer, Sozzo, Bayraktaroglu- Hajzeraj (Heegen, Mesquita, Binder)


02.10.2016

Die JSK zeigte sich gut erholt - 4:0 gegen Angstgegner FC Dietzenbach

Bei beiden Teams gab es Personalprobleme. Dietzenbach musste aber eine komplett neue Verteidigung stellen, das alleine ist schon eine Herkulesaufgabe für den Trainer.

Der JSK Rodgau dann auch gleich auf dem Vormarsch. Alleine in den ersten 30 Minuten hätte es schon 4 Mal im Dietzenbacher Tor klingeln müssen. Die letzte Konzentration beim Abschluss ließen aber Hajzeraj, Thomas und Co vermissen. Trotzdem war das Spiel der Rodgauer gut anzuschauen. Eine gute Passgenauigkeit mit schönen Ideen im Angriffsspiel waren für die Zuschauer, sofern Sie für den Rodgauer Club sich freuten, ganz wunderbar zum Ansehen.

Das Tor von Sebastian Jung dann keine Überraschung. Er verwandelte aus nächster Nähe nach feinem Zuspiel von Dominik Goetze.

Dietzenbach mit einer tollen Ausgleichschance, doch Martin Fuhrmann, Torwart der Rodgauer, blieb hier Sieger.

Für Dietzenbach ein sehr schmeichelhaftes Halbzeitergebnis. Im zweiten Abschnitt war die Devise: Ball lange in den eigenen Reihen halten, Dietzenbach gar nicht mehr an den Ball kommen lassen und selbst in einzelnen Phasen das Tempo nach guter Vorbereitung anziehen. Gesagt getan.

Bayraktaroglu 2 Mal und Goetze mit einem verwandelten Foulelfmeter, verursacht an André Thomas, trugen sich in die Torschützenliste ein. Es war ein ungefährdeter Sieg für das junge Rodgauer Team das damit weiterhin an der Spitze der Tabelle zu finden ist.

Trainer Andreas Humbert für die JSK Rodgau: "Nach dem schweren Spiel gegen Nidda unter der Woche war das eher eine leichtere Aufgabe. Jedoch darf man nie verkennen, dass beim Gegner diverse Akteure nicht dabei waren. Daher ist der Sieg auch nicht über zu bewerten."

Tore:

1:0 (16.) Sebastian Jung

2:0 (55.) Baris Bayraktaroglu

3:0 (76.) Dominik Goetze (Foulelfmeter)

4:0 (80.) Baris Bayraktaroglu

Besondere Vorkommnisse: Gelb/rote Karte für FC Dietzenbach

Für JSK Rodgau spielten:

Fuhrmann - Binder, Schweier, Jung, Dejanovic - List, Goetze, Thomas, Fischer, Bayraktaroglu - Hajzeraj (Heegen, Sozzo, Lutz)


28.09.2016

Erste Halbzeit Pfui - dann wie Phönix aus der Asche - der JSK mit zwei Gesichtern

Ein Spiel das man so schnell nicht vergessen wird. Viktoria Nidda mit dem festen Willen die eigene positive Serie von 6 Siegen am Stück auszubauen und Revanche zu nehmen für die deftige 0:4 Pleite im Vorrundenspiel gegen den JSK Rodgau.

Der JSK mit einer gewissen Unsicherheit nach dem Wochenendspiel und dem Unentschieden gegen die Spfr. Seligenstadt II. Dazu eine personelle Schieflage bei den Rodgauern. Moritz Herrchen, Dominik Götze, André Thomas, Kai Hessberger und Marcel Heuer standen aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zur Verfügung.

So begann das Spiel für den aktuellen Tabellenführer auch wenig gut. Noah Michel (ehemaliger 3. Liga Spieler vom SV Jan Regensburg) wirbelte die Rodgauer heftig durcheinander und verzeichnete die ersten gefährlichen Abschlüsse.

Trainer Humbert hatte in der Besprechung auf das Spiel noch gewarnt: "Wenn der Dittrich am Ball ist versucht der über links einen Haken zu schlagen um in die Mitte zugehen. Dann sucht er Jung oder schießt. Das muss verhindert werden." Für diese eindeutige Situationsbeschreibung gab es dann das praktische Beispiel. Der Pass wurde nicht verhindert und Jannik Jung vollendete für das Team aus Nidda zum umjubelten 0:1.

Szene zwei auf die zu achten war war eine Standardsituation. Hier warnte der Trainer der Rodgauer vom Ball auf den zweiten Pfosten. Auch hier bekamen die Rodgauer Anschauungsunterricht. Der Ball flog zum zweiten Pfosten Jonathan Jung sprang am höchsten und vollendete zum 0:2. In der Folge waren die Rodgauer geschockt und unsortiert. Die Krönung dieser Phase war das zweite Foul von Dennis Bender das der Schiedsrichter mit gelb/rot ahndete. Stephan Belter, Trainer des Büdinger Kreisvertreters wähnte seine Farben auf der Siegesstraße. Nidda hätte in dieser Phase den Sack zu machen müssen. Noah Michel vergab noch eine dicke Chance, Martin Fuhrmann vereitelte den sicheren Treffer.

Der JSK Rodgau kämpfte sich leicht verbessert und um Stabilität ringend in die Halbzeitpause. es war bis hier hin ein schwarzer Mittwoch für die Schützlinge des Trainerteam Humbert und Gaede.

Wer geglaubt hat, dass es das schon war der hatte sich getäuscht. Der JSK Rodgau kam völlig verwandelt aus der Kabine, quasi wie Phönix aus der Asche. Trotz einem Spieler in der Unterzahl war man jetzt spielbestimmend. Die Zweikämpfe wurden gewonnen und insgesamt war die Rodgauer Truppe jetzt hellwach. Zeigte warum sie Tabellenführer ist.

Nico Klein sorgte mit einem unwiderstehlichen Lauf mit einem präzisen Pass auf Florent Hajzeraj für eine Megachance. Hajzeraj ließ sich die Chance nicht entgehen und verkürzte zum 1:2. Nidda rutschte das Herz in die Hose, vielleicht war das 0:4 vor einigen Wochen noch zu präsent. Die Rodgauer setzten nach. Zeigten sehr feines Passspiel und kontrollierten die Partie und damit das Spieltempo. Nidda mit der Idee einen Konter zu setzen um die Entscheidung herbei zu führen. Stefan Schweier und Sebastian Jung lenkten aber ihr Team jetzt vorbildlich. In der 81. Minute war es dann soweit. Hajzeraj mit einem Freistoß in den Strafraum. Luis Friedrichs berührte zart den Ball mit dem Kopf. Der Gegner lenkte den Ball an den Pfosten und von dort prallte der Ball wieder Luis Friedrichs auf den Fuß. Der blieb eiskalt und vollendete zum 2:2. Nidda am Boden zerstört und der JSK mit der zweiten Luft. Was für ein Spiel, es war nichts für schwache Nerven.

Der JSK setzte nach konnte aber das Ergebnis nicht mehr weiter zu seinen Gunsten bereinigen.

Trainer Andreas Humbert für den JSK Rodgau: "Ich war über die Vorstellung der ersten Halbzeit in Teilen entsetzt. Das habe ich meinem Team auch in der Pause sehr verdeutlicht. Das hat gefruchtet und wir sind stark zurückgekommen. Die Mentalität, sich aufzulehnen, sich zu wehren gegen eine Niederlage, auch in Unterzahl, hat dann gestimmt. Als TGM SV haben wir das Kunststück schon mal fertig gebracht. Damals hieß der Gegner Hochstadt, das Spiel endete sogar mit einem Sieg für uns (3:2). Da zeigt man ob man gemeinsam noch ein Spiel drehen kann. Das geht nur mit entsprechenden Spielertypen. Ich bin der Meinung wir haben diese Typen. Natürlich benötigt man auch Glück, das hatten wir heute Es hat sich auch gezeigt, dass der Einbruch vom Wochenende überwunden ist. Wir wollen nun die nächsten Spiele wieder mit Volldampf angehen."

Trainer Stephan Belter für Viktoria Nidda: "Man darf die Rodgauer niemals abschreiben. Dass wir in diesem Spiel die Siegerstraße verlassen haben müssen wir uns selbst zuzuschreiben. Chancen für das finale dritte Tor waren da, genutzt haben wir sie aber nicht. Der Leistung des Rodgauer Teams muss man aber Respekt zollen. Es gibt in dieser Liga sicher nur wenige Teams, die zu einer solchen Leistung im Stande sind."

Tore:

0:1 (12.) Jannik Jung

0:2 (22.) Jonathan Jung

1:2 (59.) Florent Hajzeraj

2:2 (81.) Luis Friedrichs

Besondere Vorkommnisse: Gelb/rot für Dennis Binder (JSK Rodgau) in der 31. Minute

Für den JSK Rodgau spielten:

Fuhrmann - Binder, Schweier, Jung, Dejanovic - List, Klein, Sozzo, Mesquita, Bayraktaroglu - Hajzeraj (Fischer, Friedrichs, Heegen)


25.09.2016

Unentschieden in Seligenstadt - JSK bleibt auf Erfolgskus

Die von Thomas Marton betreute Spfr. Seligenstadt II begann forsch und versuchte sogleich ein Zeichen zu setzen.

Der JSK war gewarnt und versuchte sein Spiel gezielt durch zu drücken. Das war diesmal aber sehr schwer. Seligenstadt verteidigte hoch, ließ aber gerade den Raum hinter der Abwehr ohne die notwendige Aufmerksamkeit verweisen. Der JSK Rodgau nutzte das mit schnellem Flügelspiel und hatte mehrere gute Einschussmöglichkeiten. Da war eine deutliche Führung drin.

Seligenstadt mit wenig guten Möglichkeiten. Ein etwas verunglückter Ball landete am Lattenkreuz des Rodgauer Tores. Das sollte neben einem Kopfball der sein Ziel aber weit verfehlte, die einzige Chance bleiben in der ersten Hälfte für den Heimverein.

Dominik Fischer mit seinem lang ersehnten ersten Saisontreffer, den auch noch per Kopf, hatte seine Farben in Führung gebracht. Mehr Sicherheit gab es seinem Team aber nicht. Es war nicht der Tag der Rodgauer und wurde es auch nicht mehr.

In der zweiten Hälfte steigerte sich das Seligenstädter Team, angetrieben von einigen Akteuren aus dem Kader der Hessenliga Mannschaft, zu einer großen Leistung. Der Ausgleich resultierte durch einen Kopfballtreffer nach einem Freistoß von Evangelos Bellos. Der sehr groß gewachsene Stürmer verlängerte den Ball in die lange Ecke.

Seligenstadt nun mit Dauerdruck, drängend auf das zweite Tor. Die JSK mit einer immer geringeren Laufleistung hatte in Keeper Martin Fuhrmann einen tollen Rückhalt. Er machte die Chancen der Seligenstädter zu nichte.

Der JSK mit vereinzelten Kontern, die waren aber der Art unsauber gespielt beim letzten Pass, das dem Trainer graue Haare wuchsen.

Seligenstadt brachte noch einmal Qualität ins Spiel. Yves Böttler, Kevin Knecht und Jakob Emge, alles Jungs die schon Erfolge in der Hesse- oder Bayernliga verzeichnen konnten, wollten nun den Dreier. Böttler ware es dann auch dem der Führungstreffer gelang. Seligenstadt auf der Siegerstraße.

Der JSK kam aber noch einmal zurück. Dominik Fischer dribbelte sich in den Strafraum und wurde regelwidrig von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sebastian Jung zum Ausgleich.

Andreas Humbert für denJSK Rodgau: Seligenstadt hat uns das Leben schwer gemacht. Die Anhebung der Qualität dort durch den Einsatz von mehreren Spielern aus dem Kader der Hessenligamannschaft hat sicher dazu beigetragen. Warum wir solch läuferische Probleme hatten ist zu ergründen. Sicher haben wir nicht gut gespielt, trotzdem ist die Mannschaft wieder zurück gekommen und hat sich den Punkt erkämpft. Das gebührt entsprechenden Respekt. Das gelingt in der Regel nur dann, wenn man vorher eine gute Serie hingelegt hat und Selbstvertrauen vorhanden ist. Beides ist bei uns der Fall. Das die Woche schwierig wird war klar, denn Nidda kommt am Mittwoch zu uns. Eine mega schwere Aufgabe.

Tore:

0:1 (35.) Dominik Fischer

1:1 (49.) Evangelos Bellos

2:1 (79.) Eyves Böttler

2:2 (87.) Sebastian Jung - Strafstoß

Für den JSK Rodgau spielten:

Fuhrmann - Dejanovic, Schweier, Jung, Binder - List, Götze, Thomas, Fischer, Bayraktaroglu - Hajzeraj (Sozzo, Herrchen, Klein)


19.09.2016

Einladung zur Jahreshauptversammlung
JSK Rodgau Fussballabteilung
am 21.10.2016 um 19:30 Uhr
am Weichsee, Korbeine Weg, 63110 Rodgau (MES)

Sehr geehrte Mitglieder,

hiermit möchte ich Euch zur Jahreshauptversammlung JSK Rodgau Fussballabteilung am 21.10.2016 um 19:30 Uhr am Weichsee, Korbeine Weg, 63110 Rodgau (MES) einladen.

Anträge können bis zum  07.10.2016 bei der Geschäftsstelle im Ostring 18, 63110 Rodgau schriftlich abgegeben werden.

TOP

  1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit sowie ordnungsgemäße Einladung
  2. Bericht des Abteilungsleiters
  3. Entlastung des Abteilungsleiters
  4. Wahl des neuen Abteilungsteam /Abteilungsleiter
    1. Vorstellung des neuen Abteilungsteam
    2. Weitere Vorschläge
    3. Aussprache
    4. Wahl des Abteilungsteam/Abteilungsleiter
  5. Anträge
  6. Termine
  7. Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Theobald

Abteilungsleiter JSK Rodgau- Fussball

Jügesheimer Sport- und Kulturverein Rodgau e.V.

(früher: TGS 1895 Jügesheim e.V.)

Ostring 18, 63110 Rodgau


18.09.2016

Auch Türk Gücü geschlagen - JSK gewinnt 3:1 und bleibt weiter spitze

Die Hanauer Mannschaft hatte sich aus den letzten beiden Spielen null Punkte erarbeitet. Aus Sicht der Rodgauer sollte es hier auch kein Erfolgserlebnis im Offenbacher Kreis geben.

Entsprechend engagiert ging der Spitzenreiter JSK Rodgau zu werke. Eine Vielzahl von guten Angriffen wurde gespielt. Türk Gücü hatte es seinem Torwart Tok und dem Unvermögen der Rodgauer Angreifer zu verdanken das es lange 0 zu 0 stand.

Erst ein wunderbarer Angriff über den erstarkten André Thomas fand, abgefälscht durch ein Türken Bein, den Weg zu Dominik Götze. Der fackelte nicht lange und vollendete sicher. 1:0 für den JSK.

In der zweiten Hälfte zeigte sich das ganz in rot spielende Team der Türk Gücü Hanau aggressiver. Der JSK war nicht mehr so ballsicher in den ersten Minuten wie noch vor der Halbzeit. Daraus resultierte ein Treffer an den Außenpfosten der Rodgauer. Das war der Weckruf. Die Rodgauer zogen das Tempo an und gewannen wieder die Oberhand im Mittelfeld. Fortan ging es wieder zielstrebig auf das Tor der Türken.

Florent Hajzeraj, eingewechselt für Dominik Fischer, vollendete in bester Torjägermanier zum 2:0. Es ergaben sich weitere absolute Topchancen. Alle bis auf eine, nämlich die von André Thomas, verfehlten das Ziel. André machte es besser, sein Schuss landete unhaltbar in den Maschen. 3:0 und damit war der Wille der Hanauer gebrochen. Michele Moscelli verkürzte in der Nachspielzeit nach einer Unachtsamkeit noch auf 1:3, das Tor ist aber lediglich als Ergebniskosmetik zu betrachten.

Andreas Humbert für den JSK Rodgau: Die Überlegenheit unserer Mannschaft drückt sich in diesem Ergebnis nicht wirklich aus. Trotzdem sind wir zufrieden, weil die Trainingsinhalte sehr gut umgesetzt wurden. Türk Gücü zeigte sich auf dem Platz als fairer Verlierer, das mitgereiste Publikum hätte sich dieser Verhaltensweise in Teilen besser angeschlossen.

Kaan Guenes für Türk Gücü Hanau: Uns fehlen mehrere sehr wichtige Stammkräfte. Das ist dann schwer zu kompensieren.

Tore:

1:0 (43.) Götze

2:0 (72.) Hajzeraj

3:0 (78.) Thomas

3:1 (90 +2) Moscelli

Für den JSK Rodgau spielten:

Fuhrmann - Herrchen, Schweier, Jung, Binder - Götze, Klein, THomas, Sozzo, Bayraktaroglu, Fischer ( Hajzeraj, List, Heuer)


12.09.2016

5. Auswärtssieg in der laufenden Saison - 2:0 in Pfaffenhausen

"Wo liegt eigentlich Pfaffenhausen?" Das war eine Frage die mehrfach beantwortet werden musste. Der Gelnhäuser Kreisvertreter ist für viele ein völlig unbeschriebenes Blatt und zum ersten Mal in der Gruppenliga Frankfurt vertreten.

Ordentliche Ergebnisse konnte die Manega Truppe bisher erzielen, darunter ein Sieg bei der SG Rosenhöhe. Trotzdem ist der Blick der Jossgrunder Truppe eher nach unten gerichtet und das Ziel Klassenerhalt ein schwer zu erreichendes Ziel.

Der JSK übernahm dann auch gleich das Kommando. Pfaffenhausen mit einer eher defensiven Ausrichtung hatte das Ziel den Spielfluss der Rodgauer zu stören und möglichst lange ohne Gegentor zu bleiben. Selbst sollten Nadelstiche erfolgen und mit einem schnellen Umschaltspiel der Torerfolg gesucht werden.

Eine Strategie die viele Mannschaften wählen, wenn sie gegen Rodgau spielen. Der JSK beherrschte Ball und Gegner, ließ die Manega Truppe ordentlich laufen und kam selbst zu viel versprechenden Tormöglichkeiten.

Ein eindeutiger Elfmeter, nach Foul an André Thomas, verwehrte der Unparteiische. So dauerte es etwas bis die Führung erzielt werden konnte. Riccardo Sozzo bediente den einsprintenden André Thomas der den Ball im letzten Moment am hervorragenden Keeper Sinsel vorbei in die Maschen bugsierte.

Der JSK blieb am Drücker. Dejanovic, Bayraktaroglu, Fischer, Götze und Sozzo ließen beste Chancen liegen oder Sinsel war zur Stelle. Er hielt seine Farben im Spiel.

Eigene Chancen, wenn man die als solche bezeichnen will, gab es zwei. Martin Fuhrmann im Tor der Rodgauer hier aber ohne Mühe.

In Halbzeit zwei zeigten sich die Pfaffenhäuser engagierter, gingen mehr in die Zweikämpfe und der JSK büßte auch ein wenig an Dominanz ein. Gefährlich blieb der JSK aber es wurde nicht mehr so sauber über die Stationen gespielt wie noch in Halbzeit 1.

Mit Florent Hajzeraj, Marcel Heuer und Luis Friedrichs kam dann noch einmal neuer Schwung in das Rodgauer Team. Ein tolles Zuspiel von Dominik Fischer, der den in den Raum startenden Hajzeraj sah und bediente brachte den quirligen Angreifer in eine perfekte Position. Hajzeraj schob den Ball ein und das Spiel war entschieden.

Pfaffenhausens Manega wechselte nun offensiv und wollte das Unmögliche erzwingen. Raum für schnelle Konter die der JSK nun auch dem Zuschauer anboten. Luis Friedrichs mit einem Abschluss der per Hand abgewehrt wurde. Den fälligen Elfmeter verschoss Moritz Herrchen. Hajzeraj hätte noch sein zweites Tor machen müssen, der Ball strich um Zentimeter am Pfosten vorbei.

Pfaffenhausen mit einer guten Möglichkeit in der Schlussphase. Da war leichte Konfusion in der Jügesheimer Deckung. Mit vereinten Kräften konnte diese Situation aber noch gelöst werden.

So blieb es beim verdienten 2:0 für das Rodgauer Team.

Trainer Andreas Humbert für den JSK Rodgau: Ich war mir recht sicher, dass wir das Spiel gewinnen würden. In der ersten Hälfte haben wir auch sehr souverän gespielt. Eine hohe Passgenauigkeit, ordentliches Tempo und auch eine Vielzahl von guten Einschussmöglichkeiten hatten wir uns erarbeitet. Das wir dann mit einem 1:0 in die Halbzeit gehen ist für eine Spitzenmannschaft in meinen Augen zu wenig. Das Spiel muss man hier eigentlich schon entscheiden. Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. In der Regel setzt man sich in der Spitzengruppe dann fest, wenn man die Spiele gegen vermeintlich Schwächere so gut wie alle gewinnt. Das tun wir bisher, müssen uns aber gegen die Spitzenteams erst noch beweisen, denn aus der Spitzengruppe hatten wir bisher noch keinen Gegner. So sind wir mit dem Erreichten aktuell zufrieden, wissen aber das noch sehr viel zu tun ist.

Trainer Roberto Manega für den SV Pfaffenhausen: Die Rodgauer haben einen großen Kader und können schön rotieren. Die wechseln quasi 1 zu 1 ohne Qualitätsverlust. In der ersten Hälfte hatten wir doch gehörigen Respekt und auch das Glück nur mit einem Tor in Rückstand zu sein. Schwer gefallen ist uns überhaupt klare Chancen zu erarbeiten. Mein Team hat alles gegeben, wir müssen schauen das wir die Punkte gegen andere Gegner erzielen.

Tore:

0:1 (23.) André Thomas

0:2 (75.) Florent Hajzeraj

Für den JSK Rodgau spielten:

Fuhrmann - Herrchen, Schweier, Jung, Dejanovic- Götze, Klein, Thomas, Sozzo, Bayraktaroglu - Fischer (Heuer, Friedrichs, Hajzeraj)


04.09.2016

JSK weiterhin Tabellenführer - 2:1 Sieg gegen den SV Somborn

Ja, da ist es. Das erste Gegentor der laufenden aber noch jungen Saison. Egzon Shabani kann sich diesen Skalp an seinen Gürtel heften. Aber der Reihe nach:

Der JSK begann furios. Ganz früh wurde der Gegner zu Fehlern gezwungen und dann ging es mit Tempo in den Angriff. Diesmal war auch eine hohe Genauigkeit zu erkennen. Die Offensivreihe machte mächtig Betrieb und ackerte auch sehr gut in der Defensive.

Das war auch notwendig, denn die Videoanalyse hatte ergeben, dass Somborn zwar wenige Punkte auf dem Konto hat, spielerisch aber durchaus zu den besten 5 Mannschaften der Liga zu zählen ist. Das Angriffsmuster wurde analysiert und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Das Team des JSK spielte die taktische Vorgabe sehr souverän, mit viel Laufeinsatz herunter. Somborn hatte eine Kontersituation die Gefahr mit sich brachte. Sebastian Jung war aber auf dem Posten und klärte souverän.

Somborn hatte allergrößte Mühe, die Jügesheimer vom Tor weg zu halten. Immer wieder brannte es lichterloh im Strafraum der Freigerichter.

Das 1:0 durch Bayraktaroglu dann durch eine Standardsituation. Sozzo brachte den Eckball und der Rodgauer 10er vollendete volley unter die Latte. Da waren 20 Minuten gespielt.

Der JSK blieb weiter am Drücker, spielt ein ums andere Mal tollen direkten Fußball. Es macht Spaß der Mannschaft zuzuschauen. Energisch im Zweikampf, schnell im Spiel nach vorn.

Über Marijo Dejanovic wurde dann das 2:0 vorbereitet. Sein Pass fand wieder den sehr quirligen Baris Bayraktaroglu. Diesmal war es ein Schuss mit links (kommt selten vor). Das Ding senkte sich in die lange Ecke. Nichts zu halten für den guten Jan Dolejsi im Tor der Somborner.

Die Rodgauer setzten sofort nach. Diesmal war es Dominik Fischer, der den Ball an den Posten nagelte. Geburtstagskind André Thomas blieb sein Tor zwar verwehrt, der junge Mittelfeldakteur zeigte aber ein tolles Spiel. Genaue und oft ganz überraschende Pässe rissen immer wieder Lücken in die gegnerische Abwehr, dazu ein sehr engagiertes Anlaufen und Ballgewinne. Überhaupt war es in der ersten Halbzeit ein tolles Spiel der Rodgauer.

Die Hälfte zwei dann deutlich verhaltener. Somborn kam mächtig auf und versuchte ihr Angriffsmuster durchzubringen. Wie gesagt, die Rodgauer waren gut vorbereitet und ließen sich nicht aus der Reserve locken.

Egzon Shabani traf zwar nach einer kleinen Unaufmerksamkeit zum Anschluss, aber Kapitän Stefan Schweier organisierte seine Mannen prächtig. Man ließ den Gegner nun kommen, sich quasi austoben um selbst mit guten Kontern den Sack zuzumachen.

Marc List, Luis Friedrichs und Florent Hajzeraj verpassten die besten Möglichkeiten für ihre Farben.

So blieb es für die Rodgauer dann doch ein Zittersieg, da Somborn sehr guten Fußball in der Offensive bot aber eben kaum nennenswerte Abschlüsse produzierte.

Trainer Andreas Humbert für den JSK: Ein knapper aber verdienter Sieg. Somborn hat mich nicht überrascht. Diese Art zu spielen in der Offensive gefällt mir. Mein Kollege Neis hat da schon viel bewegt. Glückwunsch dazu, die Punkte werden schon noch kommen. Mit meiner Mannschaft bin ich zufrieden. Die erste Hälfte war in Teilen grandios. Die Umsetzung der taktischen Vorgabe toll. In der zweiten Hälfte hätten wir es besser machen dürfen.

Trainer David Neis für den SV Somborn: Mit der zweiten Halbzeit war ich sehr einverstanden. Der Sieg für Rodgau geht aber in Ordnung, da der Gegner trotzdem noch die eindeutigeren Chancen hatte.

Tore:

1:0 (20.) Bayraktaroglu

2:0 (42.) Bayraktaroglu

2:1 (60.) Shabani

Für den JSK Rodgau spielten:

Fuhrmann - Herrchen, Schweier , Jung, Dejanovic - Götze, Klein, Thomas, Sozzo, Bayraktaroglu - Fischer (Hajzeraj, List, Friedrichs)


30.08.2016

Auch im Kreispokal erfolgreich - Rodgau überrollt den VfB Offenbach mit 10:0

Das war im Vorfeld so nicht zu erwarten. Gilt der VfB als talentierter Aufsteiger zur KOL und hat das auch bereits durch 7 Punkte aus drei Spielen eindrucksvoll bestätigt.

Dazu der sehr kleine Trainingsplatz auf dem VfB, da auf dem Hauptfeld kein Flutlicht vorhanden ist. Eingestellt hatte sich der JSK Rodgau auf ein zähes Spiel. Es sollte aber ganz anders kommen.

Die Strategie war eindeutig. Schon wegen der Enge des Platzes sollte der Gegner wenige Möglichkeiten erhalten, einen geordneten Spielaufbau zu erhalten. Die Offensive somit einem Großteil der Stärken beraubt werden.

Das Konzept ging ganz schnell auf.

Baris Bayraktaroglu nahm einen Fehlpass der Offenbacher Deckung auf. Der Ball war perfekt für eine Volleyabnahme. Das Ding landete direkt unter der Latte. Keine Chance für Gagriolu.

Der JSK setzte sofort nach und brachte noch zwei weitere Tore bis zur 11. Minute im Tor des VfB unter. Ein Debakel kündigte sich an. 3:0 nach gerade mal 11 Minuten, das war für die Rodgauer sehr komfortabel.

Das Scheibenschießen ging munter weiter. Am Ende war es ein sehr glattes 10:0 für die Mannen aus dem Rodgau und es hätte bei ganz konsequenter Spielweise noch deutlicher ausfallen können. Der JSK gefiel durch konsequente Abwehrarbeit und Effektivität im Angriff.

Florent Hajzeraj zeigte sich dabei besonders treffsicher, er traf 5 Mal ins Schwarze.

Trainer Andreas Humbert für die JSK Rodgau:
Solche Spiele sind eine Frage der Einstellung. Nimmt man sie zu leicht bekommt man erhebliche Probleme. Wir waren von Beginn an fokussiert, hatten einen klaren Plan und haben natürlich auch Glück gehabt, dass er sich so schnell umsetzen ließ. ich bin zufrieden.

Trainer Peter Lack für den VfB:
Heute war da nichts zu wollen. Der Sieg der Rodgauer geht in Ordnung.

Für den JSK Rodgau spielten:

Fuhrmann - Herrchen, Schweier, Jung, Lutz - List, Götze, Thomas, Heuer, Bayraktaroglu - Hajzeraj (Dejanovic, Sozzo, Klein)

Tore:

0:1 (3.) Bayraktaroglu

0:2 (9.) Heuer

0:3 (11.) Hajzeraj

0:4 (25.) Hajzeraj

0:5 (39.) Hajzeraj

0:6 (51.) Hajzeraj

0:7 (54.) Herrchen (Elfmeter)

0:8 (55.) Hajzeraj

0:9 (56.) Bayraktaroglu

0:10 (90) Sozzo


28.08.2016

Der JSK Rodgau gewinnt auch das Derby beim Aufsteiger Obertshausen

Beide Teams sind gut aus den Startlöchern gekommen. Der JSK Rodgau sogar ohne Gegentor. Kickers Obertshausen spielte den abwartenden Fußball. Ballverluste im Mittelfeld bei den Rodgauern provozieren und dann schnell nach vorne kommen. Die reifere Spielanlage zeigte klar das Team aus dem Rodgau. Ruhiger gezielter Spielaufbau mit Ungenauigkeiten beim Spiel in die Spitze.

Rodgau mit guten Halbchancen, da wurde der letzte Pass auf die Hacke gespielt oder der Stürmer kam ein paar Zentimeter zu spät.. Obertshausen mit einer Elfmeterforderung und einer Großchance nach Foulspiel im Mittelfeld und anschließendem Konter.

Das Spiel war fast ein wenig langweilig. Fehlten doch die grandiosen Höhepunkte.

Die zweite Hälfte dann mit der Führung für den JSK Rodgau. Ballgewinn im zentralen Mittelfeld und jetzt griffen alle Rädchen ganz schnell und reibungslos ineinander.

Der Pass kam zu Baris Bayraktaroglu, der hatte sich abgesetzt. Von ihm direkt zu André Thomas, der im Vollsprint den freien Raum anlief. André Thomas in der ihm eigenen Art mit einer Granate ins lange Eck. Unhaltbar! Oliver Firgens, Obertshausens neuer Keeper, sonst ein sicherer Rückhalt für sein Team, hatte hier keine Abwehrmöglichkeit.

Obertshausen jetzt etwas mutiger,  ohne jedoch die notwendige Idee zu erzeugen wie man die Defensive der Rodgauer aus den Angeln hebt. So war es dann wieder eine Szene aus der Umschaltsituation. Moritz Herrchen diesmal ungewohnt ungenau, Ballverlust und dann ging die Post ab.

Der Konter mit anschließendem Abschluss verfehlte sein Ziel denkbar knapp. Das hätte der Ausgleich sein können.

Besser machten es noch einmal die Rodgauer. Wieder war es André Thomas, er erlief sich geschickt frei der Pass kam, es ergab sich eine 1 gegen 1 Situation. Thomas gegen Firgens. Thomas entschied sich für den Torschuss, Firgens parierte, jedoch direkt vor die Füße von Florent Hajzeraj der keine Mühe hatte zum 2:0 einzuschieben.

Bei Obertshausen war der Wille gebrochen. Der JSK zeigte jetzt Spielfreude und begeisterte die Zuschauer mit der ein oder anderen gelungenen Kombination. Ein weiteres Tor wollte aber nicht mehr fallen.

Co Trainer Eberhard Gaede für den JSK Rodgau:

Nach hinten arbeiten wir gut, nach vorne sind wir zu ungenau. Kommen nur unzureichend hinter die Abwehr. Das müssen wir weiter üben.

Marc Zimmermann Trainer von Kickers Obertshausen:

"Wir hatten zwei dicke Chancen, da muss man treffen um gegen Rodgau was holen zu können."

Für den JSK spielten:

Fuhrmann - Herrchen, Schweier, Jung, Binder - List, Götze, Sozzo, Thomas, Bayraktaroglu - Fischer (Hajzeraj, Lutz, Heuer) 

Tore:

0:1 (55.) André Thomas

0:2 (80.) Florent Hajzeraj


22.08.2016

Weiterhin ohne Gegentor - 0:0 gegen Bischofsheim

Es war ein sehr buntes Spiel. 3 gelb/rote Karten sprechen eine deutliche Sprache. Hier sei gleich die Rolle des Unparteiischen erwähnt, der seinen Teil beigetragen hat und ein eher unterdurchschnittlichen Tag erwischte.

Bischofsheim kam mit einer 0:4 Niederlage gegen die SG Rosenhöhe im Gepäck nach Rodgau. Was sich auf dem Papier als eindeutige Sache darstellte, sollte in Wirklichkeit ganz anders aussehen.

Bischofsheim brannte auf Wiedergutmachung, spielte technisch sauberen Fußball und brachte den JSK ein um das andere Mal in Verlegenheit. Die vielen Positionswechsel machten der Defensive zu schaffen. Michael Kohnke, Sturmführer der Frösche, hatte dann auch die erste nennenswerte Chance. Er tauchte alleine vor Torhüter Fuhrmann auf der völlig unaufgeregt parierte. Der JSK war gewarnt, verteidigte nun intensiver und man stellte sich auf das Laufspiel der Bischemer besser ein. Trotzdem sorgte die individuelle Klasse der Maintaler immer wieder für Gefahr am und im Strafraum der Jügesheimer.

Rodgau hatte auch seine Möglichkeiten. Dabei sind zwei Szenen wohl spielentscheidend. Erst war es ein Handspiel im Strafraum der Bischofsheimer und dann wurde Riccardo Sozzo einschussbereit an der Schulter weg gezogen. Hier hätte es Strafstoß geben müssen für den JSK. Eine der vielen unglücklichen Entscheidungen des Gespanns.

Bischofsheim ging auch körperlich sehr robust zur Sache. Hier waren die Unkenrufe aus den Spielen gegen Hanau 93 und teilweise auch gegen die SG Rosenhöhe deutlich zu vernehmen: "Die Bischofsheimer langen ganz schön hin."

Die Jügesheimer Mannschaft fand gegen die Frösche kaum ein Mittel, um sich stark in Szene zu setzen. Immer wieder war man zu weit weg vom Gegner, kam nicht in den Zweikampf und war ungenau im Passspiel. Es war die bisher schwächste Halbzeit der Rodgauer in dieser Saison.

In der Hälfte zwei, dann ein deutlich verbessertes Bild. Bischofsheim ließ nach, Rodgau kam in die Zweikämpfe und so wurde es ein anderes Spiel. Zwar fehlte den Rodgauern die ganz eindeutige Torchance, aber Bischofsheim wurde deutlich besser vom eigenen Tor weg gehalten und man hatte mehr Ballbesitz. Insgesamt nahm die Partie an Härte auch immer mehr zu. Innerhalb von ein paar Minuten dann zwei Ampelkarten für die Rodgauer. Nico Klein und Marc List mussten vom Platz. Es war nun ein 9 gegen 11 und die Rodgauer zeigten nun, dass sie in der Lage sind, auch solch eine schwierige Situation zu meistern. Spielten auf einmal zielstrebig nach vorne und waren deutlich gefährlicher als noch mit 11 Spielern.

Michael Kohnke bekam auch die Ampelkarte so war es ein wenig angepasster. Die letzte Chance hatte André Thomas, dessen Schuss vom Bischemer Keeper pariert wurde. Es blieb beim 0:0 das in den letzten 15 Minuten von strömenden Regen begleitet wurde.

Trainer Andreas Humbert für den JSK: "Das Spiel hatte im Nachgang einigen Diskussionsstoff zu bieten. Die Leistung des Unparteiischen, die Gangart unseres Gegners, unser Spiel und auch das was außerhalb des Platzes so ablief. Da habe ich schon deutlich entspanntere Spiele erlebt. Wir müssen jedenfalls wieder eine Schippe drauf legen. Auch wenn die 0 weitern steht war mir das zu wenig."

Für den JSK Rodgau spielten:

Fuhrmann - Dejanovic, Schweier, Jung, Lutz - List, Klein, Heuer, Thomas, Sozzo - Fischer (Herrchen, Binder, Bayraktaroglu)

Tore: Fehlanzeige


17.08.2016

JSK mit perfektem Saisonstart - 1:0 Sieg in Kesselstadt

Der VfR Kesselstadt, Aufsteiger aus dem Kreis Hanau, sollte eine schwierige Aufgabe für das Team des JSK werden. Die Kesselstädter blieben in zwei Spielen bisher ohne Gegentor. Das sprach für eine sehr starke Defensive. Gleichzeitig konnten die Hanauer auch noch keinen Treffer erzielen.

Nach dem tollen Start der Rodgauer (2 Spiele, 6 Punkte, 9:0 Tore) , war zu vermuten, dass die gegnerischen Teams zumeist auf eine Kontertaktik setzen würden. So war es auch im Match gegen Kesselstadt. Die Jungs von der Pumpstation versuchten überfallartig die Jügesheimer zu überrennen. Das gelang am Beginn des Spiels unzureichend wurde aber zunehmend gefährlicher. Dazu erspielte sich Kesselstadt eine ordentliche Anzahl von Standardsituationen, die immer eine gewisse Gefahr für das Rodgauer Tor bescherten.

Stefan Schweier und Sebastian Jung organisierten ihre Defensive gut und behielten den Überblick. So blieb es bei dem Versuch der Kesselstädter, die in Mohammad Gassem einen Aktivposten in ihren Reihen hatten,  der zwar körperlich nicht auf der Höhe zu sein schien, aber dennoch mit seiner individuellen Klasse für gute Szenen sorgte.

Baris Bayraktaroglu hatte die wohl beste Chance für den JSK in der ersten Hälfte. Ein sehr feiner Spielzug über Florent Hajzeraj sauste durch den Strafraum. Bayraktaroglu mit einem Dribbling und einem fulminanten Torschuss. Der Ball rauschte über die Latte. Da war die Führung möglich. Jügesheim aber in der ersten Halbzeit aber nicht zielstrebig genug, um sich die Führung zu verdienen. 

Gassem mit einem Freistoß auf das lange Eck. Torhüter Fuhrmann stellte noch seine Mauer, ließ sich überraschen, doch Sebastian Jung war aufmerksam. Köpfte denn Ball unaufgeregt aus der Gefahrenzone.

Die Hälfte 2 dann mit kleinen Anpassungen und einem frühen Wechsel. Sandro Fröb wich Marcel Heuer, der dann auch mehr leben in das Spiel der Rodgauer brachte.

André Thomas, der Top Torjäger der vergangenen Saison, war nach Verletzung und Krankheit auch wieder dabei, zeigte sich jetzt verbessert und leitete einige gute Angriffe ein. Riccardo Sozzo ersetzte ihn nach 60 Minuten.

Sozzo, da war doch was! Ja, er schoss im ersten Spiel der Saison gleich 4 Treffer gegen Mühlheim. Nachdem Stefan Schweier zwei Chancen liegen ließ und Marc List aus bester Position die Tannenspitze testete war es wieder Mr. Zuverlässig Riccardo Sozzo.

Zusammen mit Baris Bayraktaroglu zauberten sie dem Kesselstädter Torhüter die Schweißperlen auf die Stirn. Der versuchte den Ball weg zu schlagen traf aber nicht sauber und so ergab sich aus dem Nichts die große Möglichkeit. Sozzo versenkte und wurde anschließend von den Kameraden geherzt. 1:0 für den JSK Rodgau.

Noch 10 Minuten zu spielen, Kesselstadt mit wütenden Angriffen. Die Defensive stand  sicher, ließ nichts mehr anbrennen, alle arbeiteten für die 3 Punkte und verdienten sich diesen knappen Erfolg.

Stefan Schweier, Kapitän des JSK Rodgau: Das war ein schöner dreckiger Sieg. Hart erarbeitet aber genau um dieses eine Tor waren wir besser oder glücklicher. Wie man es eben ausdrücken mag. Ich bin sehr zufrieden. Die Mannschaft zieht an einem Strang ist sehr willig und wir sind zu diesem frühen Zeitpunkt schon eine gute Gemeinschaft. Es macht Spaß. Was am Ende dabei heraus kommt wird man sehen.

Für den JSK Rodgau spielten:

Fuhrmann - Herrchen, Schweier, Jung, Binder - List, Götze, Fröb, Bayraktaroglu, Thomas - Hajzeraj (Heuer, Sozzo, Lutz)

Tore:

0:1 (80.) Sozzo


15.08.2016

Paukenschlag - Der JSK entführt die Punkte
bei der hoch gehandelten Viktoria Nidda

Keine Freistöße zulassen, Sven Dietrich aus dem Spiel nehmen und insgesamt mit ganz hoher taktischer Disziplin spielen. Dazu im Angriff schnell und mit dem notwendigen Schuss Risiko spielen. Es hört sich wie ein wohl schmeckender Cocktail. Letztlich war es ein Rezept für drei Punkte bei Viktoria Nidda.

Die Spielbeobachtungen in Hanau und im Hessenpokal waren eindeutig. Darauf basierten die Trainingsinhalte und die Strategie für dieses Spiel. Zwar fielen wieder eine Reihe von Spielern aus (9 Urlaub, Krankheit und Verletzte) aber der Kader ist so ausgewogen zusammengestellt, dass das Trainerteam eine sehr gute Mannschaft auf das Feld bringen kann.

So auch in Nidda. Es dauerte eine ganze Zeit bis die JSK in ihren Spielrhythmus kam. Das galt auch für Nidda. Beide Teams taten sich mit dem Spiel in den Angriff schwer. Mittelfeld und Abwehr dominierten das Spiel.

Im Laufe der ersten Hälfte konnte sich der JSK vereinzelt bis in den Strafraum durchsetzen und schon mal andeuten, dass mit ihm zu rechnen ist. Marcel Heuer, über den viele Angriffe liefen, gewann an Sicherheit und spielte den ein oder anderen gut getimten Pass. Das 1:0 für den JSK Rodgau dann aus einer Kombination durch die Mitte. Bayraktaroglu hatte den sehr agilen Florent Hajzeraj in Szene gesetzt. der schloss mit links ab. Niddas Keeper Kuhl sah wenig glücklich aus in dieser Szene. Sauste der Schuss doch am Fuß vorbei in die Maschen. Dieses Tor bekam das Prädikat "haltbar".

Nidda bemüht aber ohne den notwendigen Spielwitz und mit noch weniger Durchschlagskraft. Ein langer Ball über die Abwehr der Jügesheimer, eine überragende Ballmitnahme von Jannik Jung war die einzig bemerkenswerte Szene mit leichter Torgefahr.

Nach der Halbzeit dann eine ganze schnelle Aktion. Nach dem Anstoß von Nidda entwickelte sich der Topspieler Sven Dietrich zur tragischen Figur. Sein Fehlpass brachte Bayraktaroglu und Hajzeraj ins Spiel. Hajzeraj mit sensationellem Schnittstellenball auf seinen Mannschaftskameraden. Der dann mit einem Pressschlag mit Kuhl zum 2:0 ins Tor. 15 Sekunden nach Anpfiff der zweiten Halbzeit schon die Vorentscheidung?

Nidda kämpfte, war aber verkrampft ohne Fortune und Zielstrebigkeit. Das 3:0 dann ein blitzsauberer Angriff. Dominik Götze startete durch ging in die Tiefe und der Ball kam direkt in den Lauf. Der Abschluss perfekt und somit stand es 3:0 nach 50 Minuten. Der Wille des Belter Teams war gebrochen.

Hajzeraj krönte sein gutes Spiel mit dem 4:0. Letzte Zweifel waren besiegelt. Ab dieser 58 Minute gab es keine Zweifler mehr. Rodgau würde den Platz als Sieger verlassen.

So blieb es dann auch bei diesem Ergebnis. Die JSK hätte bei ganz konsequenter Nutzung der Chnacen noch eines oder gar zwei machen können, das wäre dann aber des Guten doch zu viel gewesen.

Trainer Stefan Belter für Viktoria Nidda: Das war hart. Ein verdienter Sieg für Rodgau. Wir hatten keine richtige Chance auf ein Tor und der JSK war eiskalt.

Trainer Andreas Humbert für den JSK Rodgau: "Wer auf so ein Ergebnis gewettet hätt,e den hätte ich für verrückt erklärt. Im Nachgang zu diesem Spiel muss man sagen, dass wir im Trainerteam die richtige Strategie und auch die Inhalte im Training sehr erfolgsbringend gewählt hatten. Spielerich müssen wir aber unbedingt zulegen. Da ist vieles noch kein Gold was glänzt.  Der Start ist schon mal gelungen und zwei Ausrufezeichen haben wir gesetzt. Darauf lässt sich aufbauen."

Tore:

0:1 (25.) Hajzeraj

0:2 (46.) Bayraktaroglu

0:3 (50.) Götze

0:4 (58.) Hajzeraj

Für den JSK Rodgau spielten:

Fuhrmann - Herrchen, Schweier, Jung, Binder - Klein, Götze, Heuer, Sozzo, Bayraktaroglu - Hajzeraj

Andreas Humbert


09.08.2016

Erster Auswärtssieg unter Dach und Fach
Sozzo erschießt Mühlheim im Alleingang

Die Unkenrufe aus Mühlheim waren zum Start der neuen Saison kaum zu überhören. Die Spieler seien alle noch im Urlaub, überhaupt wäre die Mannschaft zu schwach und das Ziel könnte nur der Klassenerhalt sein. So durfte man gespannt sein, was die neu formierte JSK Truppe beim Derby zu erwarten hatte.

Selbst musste man auf  7 Spieler verzichten und richtete sich auf eine schwere Geburt ein. Schnell wurde aber deutlich, dass Mühlheim es tatsächlich an Klasse vermissen ließ. Da fehlte es auf vielen Positionen an Tempo und einfach fußballerischem Können. Denn so stark präsentierte sich der JSK nicht, dass Mühlheim hätte ohne Chance sein müssen.

Wir nehmen es mal vorweg. Mühlheim hatte eine Torgelegenheit nach einem Kopfball. Der Ball strich vorbei. Ansonsten blieb es bei biederen Bemühungen und einer ganzen Portion übertriebener Härte, die dann auch in die rote Karte mündete. Der JSK spielte keinen Traumfußball, war aber jederzeit Herr der Situation und stand sicher. Immer wieder ergaben sich dann auch Chancen, um Tore zu erzielen. Riccardo Sozzo hatte so eine in der 16 Minute allein stehend vor Mühlheims Keeper Kempf. Der reagierte gut, lenkte den Ball gerade eben am Tor vorbei. In der 19. Minute dann die Führung für die Rodgauer. Baris Bayraktaroglu wurde von den Beinen geholt und der Unparteiische zögerte keinen Moment. Strafstoß für Rodgau und Sozzos ersten Streich. Der JSK blieb am Drücker. Wieder wurde Bayraktaroglu gut angespielt und wieder konnte sich der Mühlheimer Spieler nur mit einem Foul behelfen.

Neben der Elfmeterentscheidung zog der Schiedsrichter auch folgerichtig die rote Karte. Dominik Götze vollendete sicher zum 2:0. So wurden auch die Seiten gewechselt. Der Beginn der zweiten Hälfte verlief dann aus Sicht der Rodgauer etwas holprig. Mühlheim spielte noch einmal nach vorne, erarbeitete sich eine Kopfballchance. Das war es dann aber auch. Der JSK übernahm wieder das Kommando, ließ Ball und Gegner laufen, gestattete keine Möglichkeiten, die den Sieg vielleicht noch in Gefahr hätten bringen können.

Im Gegenteil, das Tempo wurde durch die Einwechslungen noch einmal angezogen und weitere Tore daraus waren die Folge.

Luis Friedrichs, Chris Heegen und Florent Hajzeraj legten jeweils dem Torschützen Riccardo Sozzo auf. Am Ende war es ein deutliches 5:0 das bei konsequenter Verwertung der Tormöglichkeiten auch noch höher hätte ausfallen können.

Fazit, Mühlheim muss sich erheblich steigern, um das Klassenziel zu erreichen. Beim JSK ist spielerisch noch Luft nach oben. Es war ein guter Start,  der aber in keinem Fall überbewertet werden darf.

Trainer Andreas Humbert für JSK Rodgau:

Ich hatte mit einem deutlichen Sieg gerechnet, denn die Informationen aus Mühlheim ließen das bereits erahnen. In der Defensive standen wir trotz der Ausfälle sicher. Im Spiel nach vorne müssen wir uns verbessern. Weniger Kontakte des Einzelnen wäre eine Lösung. Ich bin bis hier hin dennoch zufrieden.

Für den JSK Rodgau spielten:

Fuhrmann - Binder, Dittrich, Schweier, Klein - Heegen, Götze, Heuer, Sozzo, Bayraktaroglu - Fischer (Hajzeraj, List, Friedrichs)

Tore:

0:1 (19.) Sozzo Elfmeter

0:2 (40.) Götze Elfmeter

0:3 (71.) Sozzo

0:4 (75.) Sozzo

0:5 (78.) Sozzo


11.07.2016

Der 1. Sieg als JSK Rodgau - 1:0 bei Olympia Biebesheim

Die Fusionsabstimmung ist schon eine Zeit her, die Vereine sind zusammengegangen. TGM SV im aktuellen Verein TGS aufgegangen und somit Geschichte. JSK Rodgau die Zukunft.

Spieler aus beiden Vereinen haben sich vom Konzept und der Zukunft des neuen Clubs begeistern lassen. Den Verein repräsentieren lauter sehr ordentliche junge Männer mit Lust auf Leistung und Integration in den Verein.

So war auch der erste Auftritt geprägt. Bei dem Aufsteiger zur Gruppenliga Darmstadt zeigte die neu formierte Truppe, um das Trainerteam Andreas Humbert/Eberhard Gaede, gute ballbesitzorientierten Fußball. Dass noch nicht alles rund lief, versteht sich von selbst. Nico Klein mit dem entscheidenden Treffer zum 1:0 geht in die Geschichte ein. Er ist der erste Torschütze für die JSK Rodgau. 

Ein Doppelpass mit Dominik Fischer im Angriffszentrum brachte Nico Klein in sehr gute Abschlussposition. Der Flachschuss traf ins Ziel und brachte den Sieg.

Es waren noch mehr ganz klare Möglichkeiten für den neuen Club vorhanden. Aber ein neuer Verein bedeutet ja nicht, dass auch alle Schwächen abgelegt wurden. Beste Chancen wurden ausgelassen. Die Defensive stand aber sehr stabil und ließ nur sehr wenig für den Gegner zu. Insgesamt ein verdienter Sieg, der Spaß gemacht hat und Lust auf mehr machte.

Ganz besonders zu erwähnen ist die überragende Gastfreundschaft des gastgebenden Vereins. Für alle Spieler waren Hamburger und/oder Grillwürstchen bereit gestellt. Tolle Sache und absolut nachahmenswert.

Für JSK spielten:

Fuhrmann - Herrchen, Binder, Jung, Lutz - List, Götze, Thomas, Fröb, Klein - Fischer (Sozzo, Baier)

Tore:

0:1 (30.) Klein


Nach Kantersieg in Seligenstadt ist die Relegation noch greifbar

Seligenstadt verabschiedete seine wechselwilligen Spieler teils mit markigen Worten und präsentierte sich im Match als in keinster Art und Weise ebenbürtig.

So darf es niemanden verwundern, wenn so ein Spiel dann überaus deutlich ausgeht.

Die Rodgauer fertigten Seligenstadt mit ihrem höchsten Saisonsieg ab. 7:0 ist mehr als deutlich und zeigte einen Klassenunterschied auf.

Christopher Heegen eröffnete den Torreigen bereits in der 13. Minute als er den Ball mustergültig von Sandro Fröb aufgelegt bekam. Seligenstadt konsterniert lies in der 15. Minute dann schon das 2:0 für Jügesheim zu. Sebastian Jung mit Traumpass auf Sandro Fröb, der dem Keeper keine Chance ließ.

Das Tore schießen ging munter weiter. Moritz Herrchen mit dem ersten von zwei Treffern auf Vorlage von Sandro Fröb und in der 45. Minute auch noch ein Foul an Baris Bayraktaroglu im Strafraum.

Dennis Binder mit seinem ersten Saisontor. Er verwandelte den Elfmeter sicher.

Das Spiel war natürlich hier schon entschieden. Ein 4:0 in der Halbzeit machte eigentlich Appetit auf mehr.

Dominik Fischer mit seinem 11 Saisontreffer, Herrchen und Sozzo mit dem Schlusspunkt, schraubten das Ergebnis noch einmal ordentlich nach oben.

Wie immer vergaben die Jungs der TGMSV eine Menge an guter Möglichkeiten. Seligenstadt war nach der Pause mal etwas engagierter, hatte auch die ein oder andere Tormöglichkeit, Torwart Kai Hessberger hielt seinen Laden aber sauber.

 

Trainer Andreas Humbert für die TGM SV Jügesheim: Ein schwacher Gegner, der es nicht verstand sich zu wehren. Unsere Jungs haben es spielerisch gut gelöst, sehr schöne Positionswechsel haben immer wieder für wechselnde Situationen beim Gegner gesorgt. Der Sieg ist hoch verdient. Da auch die Reserve Mannschaft gewonnen hat, ist auch hier alles im grünen Bereich und die die Zweite hält die Kreisoberliga. Glückwunsch!

 

Für die TGM SV Jügesheim spielten:

Hessberger - Herrchen, Binder, Jung, Akkert - Kifle, Heegen, Fröb, Sozzo, Bayraktaroglu - Fischer (List, Karakaya, Dittrich)

 

Tore:

0:1 (13.) Heegen

0:2 (15.) Fröb

0:3 (27.) Herrchen

0:4 (45.) Binder (Strafstoß)

0:5 (66.) Fischer

0:6 (75.) Herrchen

0:7 (85.) Sozzo


TGM SV überzeugte mit Heimsieg gegen die SG Rosenhöhe

Die SGR befindet sich nun mehr in Abstiegsgefahr und hatte eine schwarze Serie zu bieten vor dem Spiel gegen das Rodgauer Team. Beide Serien hielten.

Beide Teams waren sehr engagiert. Horst Russ, er bringt als Sturmführer Erfahrung aus der Regionalliga mit, war der Spieler der im Vorrundenspiel für die meiste Gefahr und dann auch für die Wende gesorgt hatte. Das Spiel endete 2:2. Das sollte heute bei der TGM SV anders werden. Man wollte Russ diesmal etwas anders verteidigen. Das klappte bis auf einzelne Szenen sehr gut. Ziel war es die Flanken aus dem Halbfeld und noch viel wichtiger von der Grundlinie zu verhindern.

Die TGM SV machte ein beherztes Spiel. Der Ball lief gut und auch das Ansinnen der SGR früh zu stören zeigte nicht das erwartete Ergebnis. Die Jügesheimer zeigten sich fast immer Pass- und Spielsicher. Das Spielgerät lief gut durch die eigenen Reihen und fand immer wieder den Weg in den Angriff.

Einer dieser Angriffe fand den Weg über Sandro Fröb zu Riccardo Sozzo. Dieser nahm den Ball volley und hämmerte das Leder unhaltbar in die Maschen. Ein absolutes Traumtor von Sozzo und die Bestätigung für gute Leistungen des Offensivallrounders.

Die Offenbacher ohne die große Inspiration im offensiven Spiel. Christian Rüger fehlte hier als wichtige Anspielstation krankheitsbedingt.

Das 2:0 dann durch Sandro Fröb der mustergültig frei gespielt wurde und souverän vollendete. Auch Fröb zeigt immer mehr ansteigende Leistungen die sich auch in verbesserter Torgefährlichkeit ausdrückt.

Die SGR dann mit der ersten wirklich guten Chance. Die vorher angesprochenen Flanken, ja da war wieder mal so eine und Horst Russ markierte den Anschlusstreffer mit aller Routine.

Das war jetzt auch eine gute Phase der SGR die sofort nachsetzten und eine weitere gute Möglichkeit hatten. Auslöser war ein Missverständnis zwischen Kapitän Simon Kifle und Torwart Martin Fuhrmann.

Es blieb aber bis zur Halbzeit beim 2:1, da die TGM SV das Spiel dann wieder in den Griff bekam. Es war bis hier eine verdiente Führung, da die Rodgauer noch einige gute Möglichkeiten ausließen.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die Erste. Dominik Fischer zeichnet sich bis hier hin ein wenig aus im Auslassen der besten Möglichkeiten. Doch dann zeigte er seine Klasse. Ein Angriff der Rodgauer wurde abgefangen. Das unter der Woche gezielt geübte Gegenpressing funktionierte bestens. Der Ball wurde erobert und in den nun entblößten Deckungsverband der Rosenhöhe hinein gespielt. Fischer nahm den Ball auf, schmiss den Turbo an und hämmerte die Kugel ins lange Eck. Ein tolles Tor und die Entscheidung?

Nein, die SGR mit dem Mute der Verzweiflung. Altes Muster, Flanke Kopfball Russ Tor. 3:2

Der Ausgleich lag kurzfristig in der Luft denn erneut bekam Russ das Ding. Diesmal eine Ablage, doch sein Mannschaftskollege versemmelte. Ein Tor der SGR wurde nach Foul am TW aberkannt.

Aber auch die TGM SV hatte noch ganz dicke Dinger. Mehrfach tauchte ein Jügesheimer frei vor dem SGR Keeper auf.

Es blieb aber beim 3:2 und somit die Chance für die TGM SV noch auf den Relegationsplatz zur Verbandsliga zu springen.

 

Remiglius Rozek für die SGR: Es war ein verdienter Sieg für die TGM SV. Ich habe 15:5 Torabschlüsse für die Jügesheimer notiert. Trotzdem war es eine engagierte Leistung von unserem Team. Leider wird es im Abstiegskampf für uns ganz schön eng.

 

Andreas Humbert für die TGM SV: Für meinen Heimatverein, die SG Rosenhöhe, tut es mir leid. Das wird bis zum Schluss eine enge Kiste. Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute und viel Glück in den letzten Spielen. Mein Team überzeugte mich wieder einmal sehr. Das war in der Summe gut verteidigt. Wir laufen deutlich besser an als noch vor Wochen und spielen auch in engen Situationen mutig und beherzt. Gerade auch das dritte Tor ist sicher auch auf die Trainingseinheiten unter der Woche zurück zu führen gewesen. Das war eine sehr aggressive Ballrückeroberung. Gerade für die Zukunft wollen wir diese Möglichkeit stärker in unser Spiel integrieren.

 

Für die TGM SV spielten:

Fuhrmann - Herrchen, Dittrich, Jung, Binder - Kifle, Heegen, Fröb, Sozzo, Bayraktaroglu - Fischer (Akkert, Karakaya, Mesquita)

 

Tore:

1:0 (9.)   Sozzo

2:0 (32.) Fröb

2:1 (35.) Russ

3:1 (55.) Fischer

3:2 (57.) Russ


TGM SV mit Sieg In Somborn in der Nachspielzeit

Es war heiß und trotzdem entwickelte sich ein munteres Spiel. Somborn hatte sich unter der Woche von Karl Müller getrennt. Harald Bossert und Marian Guzan haben das Ruder übernommen und die Mannschaft mit einem eher defensiveren Konzept auflaufen lassen.

Christopher Weitzel war erst einmal einzige Spitze.

Die TGM SV machte das Spiel und musste sich aber ebenfalls an die Umstände gewöhnen. In der 12. Minute dann die erste Superchance für die TGM SV. Jens Dittrich kommt frei 7 Meter vor dem Somborner Tor in Ballbesitz. Gibt die Verantwortung weiter an André Thomas. Der zögert auch zu lange und die Somborner verhindern mit vereinten Kräften einen sicheren Rückstand. Die TGM SV weiter auf dem Vormarsch. Wieder wird eine gute Tormöglichkeit vorbereitet, wieder über den agilen André Thomas. der Ball bleibt jedoch an einem Bein der Heimmannschaft hängen. Somborn gefährlich nach Standardsituationen. Ein Kopfball wurde in Richtung des zweiten Pfostens verlängert. Michael Preis stürzte dem Ball entgegen verfehlte jedoch knapp. Ein weiterer Kopfball der Somborner fand seinen Meister im Jügesheimer Keeper Martin Fuhrmann.

Das gute Jügesheimer Jungtalent Marc List donnerte den Ball an die Latte des gegnerischen Tores und Baris Bayraktaroglu schoss frei aus der Drehung an den Fuß von Heimtorwart Zipf.

Jügesheim blieb weiter am Drücker. Fischer und Fröb waren bei einem Konter zu unentschlossen, da kann man sicher mehr draus machen.

Die beste Chance hatte dann aber in der 33. Minute Sandro Fröb. Seine Ballmitnahme ließ sowohl den Verteidiger als auch den Keeper ins Leere laufen.  Frei stand er vorm Tor, sein Schuss mutierte zu einem Dropkick und ging über das Tor.

Die Führung für die TGM SV war zu diesem Zeitpunkt mehr als überfällig, es ging aber mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

Somborn direkt nach der Pause mit einem Ausrufezeichen. Ein langer Ball fand Dikmen am zweiten Pfosten. Sein Kopfball ging aber über die Latte. Eine gute Möglichkeit für Somborn.

Dann wieder die TGM SV Ein Querpass von Sandro Fröb wurde kläglich versemmelt. Eine tolle Kombination von Bayraktaroglu und Thomas wurde im letzten Moment geklärt. Thomas noch mal ganz frei in der 51. Minute ohne gewünschten Erfolg und dann war es der Jungster Marc List. Simon Kifle setzte den immer besser spielenden Marc List ein und der verwandelte per Kopf in der 55. Minute.

Chancen waren dann weitere da. Dominik Fischer alleine vor dem Tor. Zipf hält. Dann eine Schrecksekunde. Ein Foul an dem besten Torschützen der Mannschaft, André Thomas, ein Schrei. Thomas musste ausgewechselt werden. War die Schulter ausgekugelt?

Marian Guzan, Physiotherapeut, half bei der Erstversorgung. Der Krankenwagen kam aber das Spiel musste weitergehen.

In dieser Phase dann das bis hier hin sehr glückliche 1:1 für Somborn. Karakaya traf in die kurze Ecke. Martin Fuhrmann hatte keine Abwehrmöglichkeit. Die Truppe aus Freigericht startete nun ihre Schlussoffensive. Jügesheim wehrte sich und bekam das Spiel wieder unter Kontrolle. Kifle lenkte seine Truppe geschickt, der Ball zirkulierte weiter gut und fand mit Marc List wieder einen Spieler der TGM SV der den Siegtreffer hätte markieren können. Marc traf den Ball nicht richtig Zipf konnte halten.

Somborn mit so ein paar Auflösungserscheinungen, wollte mehr, war aber dann immer wieder anfällig für ein schnelles Umschaltspiel. in der 90. +3 war es dann soweit. Ein krasser Fehlpass von Artur Befuss setzte Bayraktaroglu in Szene. Der ließ den Ball schnell weiter laufen zu Sebastian Jung. Diesmal hatte der gute Torhüter Zipf keine Chance. Jung versenkte den Ball im rechten Eck und bescherte seinen Farben einen wichtigen 3er im Kampf um den Aufstieg.

 

Trainer Marian Guzan für den SV Somborn: Ein verdienter Sieg für die Jügesheimer. Wir haben viel investiert und mit dem späten Gegentreffer den knock out erhalten.

 

Trainer Andreas Humbert für die TGM SV Jügesheim: Insgesamt war das eine gute Vorstellung mit einigen sehr guten Einschussmöglichkeiten. Uns fehlt da irgendwie der Killerinstinkt. Laufleistung, taktisches Verhalten, Kombinationsspiel, das ist alles ok. Das André Thomas uns jetzt ausfallen wird ist ein empfindlicher Schlag. Wir wünschen ihm alle baldige Genesung.

 

Für die TGM SV spielten:

Fuhrmann - Herrchen, Dittrich, Jung, Akkert - Kifle, List, Thomas, Fröb, Bayraktaroglu - Fischer (Heegen, Sozzo, Binder)

 

0:1 (55.) List

1:1 (82.) Karakaya

1:2 (90 +3) Jung


TGM SV zurück in der Erfolgsspur - Sieg bei der in 2016 ungeschlagenen SG Marköbel

Nach dem überzeugenden Sieg am vergangenen Wochenende gegen Nidda stand am gestrigen Feiertag die nächste Nagelprobe auf dem Programm. Die SG Marköbel die sich zur Winterpause auf einem Abstiegsplatz verabschiedete hat im Jahr 2016 eine beeindruckende Serie hingelegt. Ein Unentschieden und ansonsten nur Siege. Traditionell ist schon sehr schwer in Marköbel zu gewinnen, so stand hier für die TGM SV eine Herkulesaufgabe zu bewältigen.

Der Platz in Marköbel lies nur wenig flüssiges Kombinationsspiel zu. Zu uneben war des Geläuf. Auch in diesem Spiel galt es die Ballverluste in den gefährlichen Zonen zu minimieren und in der Defensive stabil und kompakt zu stehen. Ein Umschaltspiel der Marköbler sollte unterbunden werden.

Die Jügesheimer brauchten einen Moment bis man sich an die Verhältnisse gewöhnt hatte. Das Wetter war herrlich aber eben auch für Fußball schon sehr anstrengend.

Die erste Gelegenheit nutzte die TGM SV Riccardo Sozzo nahm einen Schnittstellenball sehr schön auf und vollendete bereits in der 11 Minute. Marköbel war geschockt, hatte doch deren Trainer die Hoffnung, dass die Jügesheimer Ihre Schwäche im Abschluss auch in diesem Spiel zeigen würden. Ganz im Gegenteil das 2:0 für die Gäste viel aus einer ähnlichen Spielsituation. Diesmal war es Moritz Herrchen der souverän einschob.

Marköbel versuchte zügig zu antworten, doch die Defensive der Rodgauer stand weitestgehend sicher und so waren es keine ganz klaren Möglichkeiten für Marköbel die sich ergaben.

In der zweiten Halbzeit bemühte sich Marköbel redlich, fand aber nur kurzzeitig zu etwas mehr Torgefahr. Die TGM SV wurde immer sicherer, lies den Ball technisch gut durch die eigenen Reihen laufen und hatte selbst dann hervorragende Chancen das Ergebnis noch aufzustocken.

Letztlich blieb es beim verdienten 2:0 für das Jügesheimer Team, die damit die Chance gewahrt hat bei Ausrutschern der Teams aus der Spitzengruppe noch einmal um die Frage des 2. Platzes eigreifen zu können.

 

Wolfram Rohleder für die SG Marköbel: Die letzten Wochen haben uns einige Kraft gekostet. Wir waren heute nicht so frisch und haben zu wenige gute Möglichkeiten erarbeitet. Jügesheim hat ein gutes Team mit gutem Kombinationsspiel, schade nur das dort bei den Spielen gegen Büdingen und Dietesheim die Prioritäten verschoben waren. Das kann den Ausgang im Abstiegskampf beeinflusst haben.

 

Trainer Andreas Humbert für die TGM SV Jügesheim: In Marköbel zu bestehen ist nicht selbstverständlich. Erschwerend war das gute Selbstbewusstsein dort, das sich die Truppe von Wolfram Rohleder durch die super Serie in 2016 wieder erarbeitet hatte. Wir haben das sehr solide gespielt, hatten nach den Toren auch die notwendige Sicherheit den ein oder anderen spielerischen Glanzpunkt zu setzen. Ich bin wirklich sehr zufrieden, lässt es uns das Ergebnis  auch noch eine Chance auf Platz zwei. Diese Platzierung können wir aus eigener Kraft allerdings nicht erreichen, da müssen die anderen Teams schon patzen. Gerade unser Fusionsnachbar die TGS präsentiert sich sehr stabil

 

Für die TGM SV Jügesheim spielten:

Fuhrmann - Herrchen, Dittrich, Jung, Binder - Kifle, Heegen, Thomas, Sozzo, Bayraktaroglu - Fischer (List, Fröb, Akkert)

 

Tore:

0:1 (11.) Sozzo

0:2 (14.) Herrchen


Serien beendet, TGM SV überzeugte gegen Nidda

Nidda mit 5 Siegen in Folge und die TGM SV mit 4 Niederlagen in Folge. Das war auf dem Papier erstmal eine eindeutige Angelegenheit. Auf dem Papier, steht viel und geduldig ist es auch noch.

Die TGM SV wieder in normaler Besetzung, da die zweite Mannschaft bereits unter der Woche gespielt und auch deutlich gewonnen hatte. Das merkte dem Team auch an. Nidda wurde von der ersten Minute an beschäftigt. Durch den Ausfall von Chris Heegen trat Marc List an seine Stelle. Der hatte dann auch einen taktischen Auftrag der nicht mal eben zu erfüllen war. "Unterbinde die Konter des Gegners und sichere die Offensivbewegung der Außenverteidiger ab."

Das der Gegner sich Chancen aus Standardsituationen erarbeitete war nicht zu verhindern. Aus dem Spiel heraus gab es fast keine Einschussmöglichkeit für Nidda, obwohl mit Noah Michel ein Stürmer auf dem Feld stand, der schon zum Kader des 3. Ligisten Jan Regensburg gehörte.

Ein umstrittener Freistoß für die TGM SV Jügesheim, ausgeführt von André Thomas, fand zielgenau den Kopf von Sebastian Jung. Der vollendete sicher. Niddas verletzter Super Torjäger Jannik Jung zollte seinem Namensvetter schon vor der Partie großen Respekt: "Der Sebastian Jung ist der beste Innenverteidiger der Liga."

Das Spiel blieb offen. Nidda antwortete mit einem eher zufälligen Kopfball von Michel. Der Ball streifte den Außenpfosten.

Eine erneut umstrittene Szene sorgte für den Ausgleich der in weiß/blau agierenden Niddaer Truppe. Es war in der ersten Szene Foul von Nidda, ein paar Meter weiter dann Foul von Jügesheim. Freistoß für Nidda, der Schuss war platziert und schlug in der Torwartecke ein. Wenn man als Keeper nicht spekuliert kann man den Schuss halten. Mit dem 1:1 ging es auch in die Pause.

Das Spiel wog hin und her. Es gab vereinzelt Möglichkeiten zum Abschluss speziell für die TGM SV aber nichts absolut Zwingendes. Sandro Fröb, unter der Woche noch angeschlagen, kam für Luis Friedrichs. Sandro Fröb war klar ein belebendes Element. Er markierte auch die erneute Führung für die Rodgauer. Sein Schuss landete im langen Eck. Die TGM SV setzte sofort nach und wieder war es Sebastian Jung der mit seinem zweiten Treffer die Rodgauer endgültig auf die Siegerstraße brachte.

Nidda konnte durch einen Eckball zwar noch einmal verkürzen, die Jügesheimer blieben jedoch cool und machten Sack in der Schlussminute zu als Sandro Fröb mit seinem zweiten Tor einen Konter abschloss.

Die Erleichterung in Jügesheim war groß. Endlich wieder gewonnen, das ist ein schönes Gefühl.

 

Trainer Stefan Belter für die Viktoria Nidda:

Jügesheim hat keine Chancen aus dem Spiel heraus für mein Team zugelassen. Unsere Tore vielen nach Standards. daher geht der Sieg in Ordnung. Es war wie immer gegen Jügesheim ein schwieriges Spiel.

 

Trainer Andreas Humbert für die TGM SV Jügesheim:

Überall hört man, dass bei uns die Luft heraus wäre. Trainerkollegen glänzen da mit erheblichem Detailwissen. Das überrascht mich zwar nicht, jeder sollte aber vor seiner eigenen Türe kehren. Grund für die Niederlagenserie der vergangenen 14 Tage ist auch, dass wir unsere zweite Mannschaft erheblich unterstützt haben damit auch diese Truppe das Saisonziel erreichen kann. Damit mussten wir eigene Ziele in den Hintergrund stellen. Ein Vorgang der für mich als Trainer sicher nicht schön, aber der aus Sicht des Vereins durchaus nachvollziehbar ist. Unsere Jungs und das Trainerteam haben das so mitgetragen. Im Sinne des Vereins. Ich denke so etwas ist in einer von Egoismen geprägten Gesellschaft ein sehr intensives Zeichen. Daher bin ich stolz auf unser Team, weil alle für das übergeordnete Ziel an einem Strang gezogen haben.

 

Für die TGM SV spielten:

Hessberger - Herrchen, Dittrich, Jung, Binder - Kifle, List, Friedrichs,Thomas, Bayraktaroglu - Fischer (Fröb, Akkert, Sozzo)

 

1:0 (2.)   Jung

1:1 (33.) Kuhl

2:1 (74.) Fröb

3:1 (76.) Jung

3:2 (84.) Döll


Niederlage in Dietesheim - Unterstützung der zweiten Mannschaft hat Priorität

Dietesheim gilt ein wenig als Angstgegner der TGM SV. Mit dem Unentschieden in der Vorrunde, schien der Bann gebrochen.

Der Stallorder folgend wurde die Zweite massiv unterstützt. Gerade mal 11 Spieler aus dem Kader der Ersten fanden den Weg nach Dietesheim. Die Bank wurde besetzt mit Jungs aus der Zweiten.

Das Spiel begann flott Dietesheim mit der ersten guten Chance. Jügesheim antwortete sofort, hatte selbst Möglichkeiten für einen Treffer.

Ein sicherer Ballgewinn der TGM SV gelangte zu Dennis Binder. Der Übersah den Angreifer aus Dietesheim, er ließ den Ball passieren und das Unglück begann seinen Lauf. Binder konnte seien Gegenspieler zwar noch stellen, den Pass in die Spitze aber nicht verhindern. Hier standen dann beide Innenverteidiger aus Jügesheim wie vom Blitz getroffen. Keine Reaktion, keine Leidenschaft den Torschuss aus 6 Metern zu verhindern. Schon war der Rückstand da. Dietesheim 1 Jügesheim 0

So ging es auch in die Halbzeit. Es krachte fürchterlich in der Halbzeitpause. Jügesheim jetzt wie ausgewechselt. Gutes Engagement, flottes Spiel nach vorne getragen mit Wille und Leidenschaft. Jetzt stellten sich auch Tormöglichkeiten ein.

André Thomas mit einem sensationellen Schuss. Wie ein Strich schlägt der Ball unhaltbar ein. 1:1 die TGM SV war wieder im Spiel.

Sebastian Jung mit einem Konter, wird im Strafraum von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter sah es anders. Konter der Dietesheimer und das 2:1 in der 84. Minute. Jügesheim riskierte jetzt noch einmal alles und lief in einen weiteren Konter in der 86. Minute.

Dietesheim gewinnt 3:1

 

Steffen Döbert für die Spvgg Dietesheim:

Ein wichtiger 3er für uns. Der Sieg war etwas glücklich, da kurz vor dem Führungstreffer die TGM SV einen Konter gesetzt hatte. Da pfeifen viele Schiedsrichter Elfmeter. Das ist aber Fußball. Unser Team hat wieder einmal toll gekämpft und auch spielerisch überzeugt.

 

Andreas Humbert für die TGM SV Jügesheim:

Die erste Hälfte war enttäuschend. Die Zweite war ordentlich, da haben wir phasenweise sehr brauchbar gespielt. In der Summe muss man aber konstatieren, dass wir aktuell zu viele einfache Tore fangen. Das gilt es abzustellen. Außerdem gehen wir in die nächsten Partien wieder mit voller Besetzung, können dann Leistungsgleich wechseln und so unserer Stärken verbessert ausspielen.

 

Für die TGM SV spielten:

Fuhrmann - Binder, Dittrich, Jung, Akkert - Kifle, Heegen, Thomas, Friedrichs, Sozzo - Karakaya (El Fatimi, Al Abed)

 

Tore:

1:0 (40.) Kederzadeh

1:1 (54.) Thomas

2:1 (84.) Ucar

3:1 (86.) Krickser


Spitzenspiel verloren - 1960 Hanau festigt seine Spitzenposition

Schießt Geld Tore? Diese Frage wird im Fußball immer wieder kontrovers diskutiert. Unbestritten ist, dass Hanau 1960 am Beginn der Saison und auch jetzt wieder im Winter, heftig seinen Kader verändert und zumindest namentlich mit Hochkarätern bestückt hat.

In der Vorrunde gab es für 1960 ein glückliches 1:1 gegen die TGM SV. So haben die Jügesheimer schon an ihre Chance geglaubt.

Das es dann ein 1:4 wurde, ist zwar bedauerlich aber durchaus zu verkraften. Die Art wie es erspielt wurde, trieb Trainer Humbert ab und an die Zornesröte ins Gesicht. Gerade das sonst so sichere Passspiel war geprägt von vielen Fehlern. Zu viele Spieler agierten unter ihren Möglichkeiten.

Die Hälfte 1 war daher eindeutig dominiert von den Hanauern. Folglich schossen sie zwei wunderbare Tore und führten 2:0.

Umgestellt wurde in der Halbzeit, deutlich früher angegriffen. Das Spiel verlagerte sich in die Hälfte der Hanauer und sie kamen ins Schwimmen. Sandro Fröb mit einer super Chance scheiterte am TW. Hier den Anschluss erzielt, wer weiß was noch alles passiert wäre. Hanau dann mit einem Konter zum 3:0, den Pfosten haben die rot gelben auch noch mal getroffen.

Spätesten hier war das Spiel entschieden. TGM SV weiter bemüht und Erfolgreich mit einem an Simon Kifle verschuldeten Elfmeter. Moritz Herrchen verwandelte sehr sicher. 1960 war zu diesem Zeitpunkt körperlich platt. Jügesheim mit dem 3:2 Anschluss durch Sebastian Jung. Der Schiedsrichter entschied auf Abseits.

In der Nachspielzeit dann noch einmal ein Konter 1:4.

 

Trainer Andreas Humbert für die TGM SV Jügesheim:

Ich bin natürlich unzufrieden, weder das Ergebnis, noch der Auftritt meiner Mannschaft macht mich "happy". Es hatte sich im Training angedeutet. Die Jungs sind jetzt gefordert. Ich erwarte schon am Donnerstag eine eindeutige Leistungssteigerung.

 

Für die TGM SV spielten:

Hessberger - Herrchen, Jung, Dittrich, Akkert - Kifle, Heegen, Fröb, Sozzo, Bayraktaroglu - Fischer (Karakaya, List, Thomas)

 

1:0 (25.) Braus

2:0 (43.) Aydilek

3:0 (52.) Braus

3:1 (61.) Herrchen

4:1 (90. + 2) Aydilek

 


17.03.2016

Punkte verschenkt - nur unentschieden in Rothenbergen

der Aufsteiger aus dem Kreis Gelnhausen steht in der Tabelle auf einem Abstiegsplatz. Dennoch lässt diese Mannschaft immer mal wieder aufhorchen und erzielt tolle Ergebnisse. So wurde Bischofsheim ein 5:5 abgetrotzt und die SG Rosenhöhe 3:0 geschlagen. Dass es kein Spaziergang wird war allen Beteiligten bewusst.

Die Rodgauer übernahmen schon früh das Kommando. In der 3. Minute war es Riccardo Sozzo der sich im Sprint gegen seinen Gegner durchsetzte und alleine auf das Rothenberger Tor zusteuerte. Sein Schuss klärte der Keeper mit dem Fuß. Die Gründauer antworteten prompt. Der Schuss ging aber links am Tor vorbei.

Dominik Fischer mit seiner ersten Chance. Per Kopf, nach einem Eckball bugsierte er den Ball in Richtung Tor. Auch hier war der Keeper dran und parierte in höchster Not.

Rothenbergen blieb sporadisch gefährlich. Auch hier war es ein Eckball der von Andre Thomas auf der Linie geklärt wurde. Ab diesem Moment spielte jetzt nur noch die TGM SV.

Der letzte Pass war es, eigentlich wie immer, der viele Möglichkeiten final verhinderte. Riccardo Sozzo mit zwei Möglichkeiten zeigte sich sehr agil. Sebastian Jung und Simon Kifle bauten das Spiel sehr sauber auf und variierten geschickt das Tempo. Die TGMS jetzt deutlich überlegen mir sehr schönem Passspiel.

Ein Traumpass von Sandro Fröb viel Dominik Fischer förmlich auf den Fuß. Eine Mitnahme und ein Sprint, der Gegner war abgeschüttelt, ein Schuss und wieder war der Keeper da. Nachschuss Fischer und drin war das Ding. 1:0 für die TGM SV, längst überfällig.

Die Rodgauer blieben am Drücker. André Thomas platzierte den Ball in der 44. Minute zu genau. Der Pfosten rettete für Rothenbergen.

In der zweiten Hälfte engagierte sich Rothenbergen deutlich intensiver. Da wurde auch mal ordentlich hingelangt. Die Kontrolle der Jügesheimer ging verloren. Immer wieder bespielte Rothenbergen Räume die von den Rodgauern schwach besetzt waren. Die Folge war das 1:1. Johannes Bachmann stahl sich im Rücken der Jügesheimer frei, nahm die Flanke direkt und vollendete gekonnt. Die TGM SV konnte den Faden in dieser Phase nicht so richtig aufnehmen, obwohl deutliche Chancen weiter vorhanden waren. Kifle an die Latte, Fischer knapp vorbei, es war zum Haare raufen. Dann das 2:1 für Rothenbergen. Umschaltspiel nach Fehlpass und dann ging es schnell. Jügesheim in der Deckung unsortiert und im Mittelfeld war kein Zweikampfverhalten in dieser Situation erkennbar.

Jügesheim geschockt, sollte ein fast sicher geglaubter Sieg so einfach aus den Händen gleiten? Es kam noch schlimmer. Im Catchergriff beförderte Dennis Binder seinen Gegenspieler zu Boden. Elfmeter für Rothenbergen. Martin Fuhrmann (Edwin) parierte den schwach geschossenen Strafstoß. Hielt seine Mannschaft somit im Spiel, die nun mächtig auf den Ausgleich drängte. Es war ein offener Schlagabtausch, teilweise eine Schlacht. Jügesheim mit Chancen im Minuten Takt. Über den für Sandro Fröb gekommenen Maikel Mesquita wurde ein perfekter Angriff geführt. Au den Punkt genau in den Lauf von André Thomas. Der Top Torjäger scheiterte aber wieder an Torwart Schneider.

Sebastian Jung freistehend mit einem Kopfball, drüber. Noch einmal Jung, diesmal in Mittelstürmerposition, aus der Drehung, wieder Schneider. Es war dramatisch. Dann die schwere Verletzung von Sven Franek, dem wir auf diesem Weg gute Besserung wünschen.

Das Spiel war lange unterbrochen. Die Zuschauer völlig emotionalisiert, Was da teilweise auf den Platz gebrüllt wurde. Naja die Herrschaften haben Eintritt bezahlt und wahrscheinlich auch die Wirtschaft angekurbelt. Da darf man das, auch wenn die Schublade in so manchem Schrank nicht aufzufinden ist, so weit unten war das angesiedelt. Aber auch damit muss man klarkommen.

Dominik Fischer war es dann, der seinen Farben einen Punkt noch bescherte. Das längst überfällige Tor zum Ausgleich in der 4. Minute der Nachspielzeit war hoch verdient. Fazit: Die TGM SV verschenkt Punkte in einem spannenden und aufreibenden Spiel.

 

Trainer Andreas Humbert für die TGM SV:

Auf die Vorkommnisse will ich gar nicht groß eingehen. Für mich steht fest, dass wir selbst schuld sind an so einer Eskalation. Schließen wir unsere Möglichkeiten sauber ab, gehen die Herrschaften alle in die Kneipe und schauen Tottenham gegen Dortmund. Aber so haben wir den Gegner leben lassen, aufgebaut und sie an den Sieg glauben lassen. Dass dann alle ausflippen ist ja klar. Der Ausgleich war zum Zeitpunkt natürlich glücklich. Auf der anderen Seite war er aber mehr als verdient, Rothenbergen stehend ko. Meine Mannschaft hat Moral bewiesen und sich am eigenen Zopf wieder aus dem Morast heraus ezogen.

 

Trainer Frank Illing für die Germania Rothenbergen:

Tolles Spiel meiner Mannschaft. Wir waren nahe am Sieg, konnten die Jügesheimer aber nie vollständig von unserem Tor weghalten. der Elfmeter war die große Chance für eine Sensation. Die Verletzung von Sven ist natürlich für uns sehr bedauerlich.

 

Tore:

0:1 (38.) Dominik Fischer

1:1 (58.) Johannes Bachmann

2:1 (80.) Daniel Schabet

2:2 (90 + 4) Dominik Fischer

Martin Fuhrmann (Edwin) hält einen Elfmeter von Rothenbergen (85.) Minute.

 

Für die TGM SV spielten:

Fuhrmann - Herrchen, Binder, Jung, Akkert - Kifle, Bayraktaroglu, Sozzo, Thomas, Fröb -Fischer (Dittrich, Freidrichs, Mesquita)


13.03.2016

Auswärtspunkt geholt mit einem 0:0 in Dietzenbach

Dietzenbach, ein unangenehmes Pflaster für das Team der TGM SV. So war es in der Vergangenheit und so ist es auch weiterhin.

Meist fallen ganz wenige Tore, die Mannschaften bekämpfen sich bis an die Schmerzgrenze und zählbares kommt oft nicht wirklich dabei heraus.

Ähnlich war es auch in diesem Spiel, das am Ende keinen Sieger gesehen hat. Auch die widrigen Platzverhältnisse haben dazu beigetragen. Beide Teams boten das was momentan möglich ist. Die TGM SV begann forsch und hatte in Simon Kifle auch die erste sehr gute Möglichkeit schon nach 13 Minuten. Sein Schuss wurde noch von der Linie gekratzt. Die TGM SV blieb am Drücker schon in der 16. Minute war das beherzte Nachsetzen von Dominik Fischer die Ausgangssituation für ein schnelles Umschaltspiel das André Thomas abschließen konnte. Dietzenbachs Keeper rettete mit Mühe.

Dietzenbacher hielt dagegen ohne selbst torgefährlich zu werden. Dominik Fischer mit der größten Chance des Spiels in der 20 Minute. Er steht frei vor dem Dietzenbacher Gehäuse. Sein Schuss verfehlt ganz knapp das Ziel.

In der 30. Minute dann ein Heber von Fischer, auch hier war der Dietzenbacher Keeper Knecht auf seinem Posten.

Die Führung für die Rodgauer war zu diesem Zeitpunkt eigentlich ein MUSS.

Dietzenbach erst gegen Ende der ersten Hälfte etwas präsenter. Ein Freistoß an der Strafraumgrenze und ein feines Zuspiel auf Yassin Attal der den Ball nicht sauber unter Kontrolle bringen konnte waren die Ausbeute der Dietzenbacher Bemühungen.

In der zweiten Halbzeit blieb die TGM SV am Drücker ohne erst mal richtig gefährlich zu werden. Das Spiel wurde ruppiger.

In der 53. Minute dann eine sehr gute Möglichkeit für die Dietzenbacher. Roland Pauna tritt den Freistoß mit Effet in den Strafraum der folgende Kopfball von Ismail Amallah streicht nur knapp am Pfosten vorbei. Die Jügesheimer jetzt wieder aufmerksamer. Lassen keine Chance der Dietzenbacher mehr zu.

Sebastian Jung kommt frei zum Kopfball, eigentlich eine sichere Sache, wenn der Abwehrchef mal so ein Ding bekommt. Der Ball geht knapp drüber. Ferhat Karakaya schießt aus der Drehung über das Gehäuse. Der ein oder andere Angriff ist vielversprechend, kann aber nicht sauber zu Ende gespielt werden. Der Ball springt und hoppelt unkontrolliert durch die Gegend. So bleibt es am Ende bei einem 0:0. Das stufen die Rodgauer durchaus als Punktverlust ein. Es war mehr drin gewesen.

 

Trainer Andreas Humbert für die TGM SV Jügesheim:

Ein schwieriges Spiel, einfach, weil die Platzbedingungen guten Fußball kaum möglich gemacht haben. Beide Mannschaften hatten damit zu kämpfen. Trotzdem haben wir sehr sicher gestanden und haben kaum etwas zugelassen. Eine unserer guten Chancen muss man auch mal verwerten. Dann geht man auch aus so einem Spiel als Sieger hervor. Da fehlt uns ein wenig Coolness und Cleverness.

Wir spielen eine tolle Saison, die Jungs entwickeln sich weiter gut. Vielleicht stehen wir am Ende tatsächlich auf 2 oder gar 1. Wer kann das heute schon sagen? Selbst Platz 5 ist machbar. Alle sind ganz eng beieinander. Meine Jungs arbeiten gut im Training und das ist doch die Basis für erfolgreichen Sport.

 

Für die TGM SV Jügesheim spielten:

Hessberger - Herrchen, Binder, Jung, Dittrich - Kifle, List, Thomas, Fröb, Bayraktaroglu- Fischer (Akkert, Sozzo, Karakaya)


06.03.2016

Kantersieg gegen die TSG Neu-Isenburg zum Auftakt im Jahr 2016 – André Thomas mit 4 Treffern

Es war ein Spiel der Gegensätze. Die TSG kämpft gegen den Abstieg und die TGM SV um den Aufstieg. Die TSG bereits mit einer Heimniederlage auf dem Konto und die TGM SV noch ohne Spiel. Bei den beiden Mannschaften fehlten einige Akteure.

Die TSG gerade in der Anfangsphase das gefährlichere Team, war einfach schon im Wettkampfrhythmus. Surano mit einem Schuss knapp am Pfosten vorbei und Sonders mit einem Kopfball an das Jügesheimer Außennetz strahlten Torgefährlichkeit aus. Die TGM SV brauchte einen Moment, wurde aber in Person von Allessandro Fröb schnell selbst gefährlich. Zwei absolute Top Chancen ergaben sich. Alex Brand, Torwart der Neu-Isenburger entschärfte die erste 1 gegen 1 Situation, bei der zweiten Chance half der Pfosten. Dem Schuss von Fröb hätte er wohl nur hinterher geschaut ohne die Chance auf ein Eingreifen zu haben.

Die TSG Neu-Isenburg spielte sehr hoch, baute eine Abseitsfalle auf, die oft zuschnappte. Der Gegenwind erschwerte die Zuspiele in den Angriff für die Jügesheimer. Immer mal wieder kamen die Rodgauer durch, aber es kam nichts Zählbares dabei heraus.

In der letzten Minute der ersten Halbzeit dann der Paukenschlag. Die TGM SV im Aufbauspiel durch Dennis Binder mit einem Fehlpass, dann ging die Post ab. Alexander Kloosz kam in Ballbesitz, Binder rutschte aus und so ergab sich freie Bahn für den Isenburger. Kai Hessberger versuchte zu retten doch der Ball zappelte im Netz. 0:1, trotz eindeutigem Ballbesitz für die Jügesheimer.

Für die zweite Halbzeit hatten sich die Jügesheimer die Korrektur des Ergebnisses vorgenommen. Baris Bayraktaroglu kam, das Spielsystem wurde verändert und ein Plan entwickelt wie die Abseitsfalle ausgespielt werden sollte. Dazu war klar das auch das Spieltempo deutlich angezogen werden musste.

Gesagt, getan. Ein anderes Jügesheim präsentierte sich ab der Minute 46. Gleich der erste viel versprechende Angriff führte zum Erfolg. Bayraktaroglu bediente mit Schnittstellenpass den perfekt einlaufenden Moritz Herrchen. Der lange verletzte Verteidiger schloss diese Aktion sehr gekonnt ab und erzielte mit seinem ersten Saisontor den so wichtigen Ausgleich. Die Rodgauer euphorisiert, Isenburg geschockt und dennoch mit dem Willen versehen sofort zurück zu schlagen. Etwas zufällig kam Sturmtank Madzialla zentral zum Abschluss. Hessberger wieder ohne Chance.

Die Jügesheimer schüttelten sich kurz und antworteten prompt. Ein langer Abschlag von Kai Hessberger brachte die Hintermannschaft der TSG in arge Verlegenheit. André Thomas der bis dahin etwas blass blieb, war der Wille anzumerken. Dieser Ball musste ins Tor. Seine Aktion brachte den Ausgleich. Kurios, kein Zweifel, aber der Ball war drin versehen mit der Frage: “Wer hat das Ding eigentlich gemacht?“  Torwart Hessberger oder doch André Thomas, der Schiedsrichter klärte später auf. André Thomas hatte den Ausgleich erzielt und damit den Startschuss für sich selbst gegeben. Es wurde ab der Minute 57 zu seiner Show. Der Top Torjäger der TGM SV traf, wie er es wollte. Am Ende waren es 4 Treffer in einem Spiel. Simon Kifle, der Kapitän der Rodgauer steuerte noch einen weiteren Treffer bei. Als Vorlagengeber traten auch Ferhat Karakaya, Riccardo Sozzo und Sandro Fröb in Erscheinung. Neu-Isenburg war eindrucksvoll geschlagen und hat auch gespürt das es in Jügesheim keine Schnitte zu erwerben gibt.

 

Trainer Elmar Stroh für die TSG Neu-Isenburg:

Wir haben das in der ersten Hälfte überragend gemacht. Jügesheim wenig Spielraum gegeben und auch verdient geführt. Die zweite Hälfte hätte ich mir eine solche Wendung nicht träumen lassen.

Trainer Andreas Humbert für die TGM SV Jügesheim:

Das waren wirklich zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. Tatsächlich haben wir Schwierigkeiten gehabt mit dem ganz hohen Pressing, verbunden mit der Abseitsfalle der Isenburger in Halbzeit 1. Uns hat man auch angemerkt das wir noch nicht im Wettkampfmodus waren. Die Umstellung hat es dann gebracht und der absolute Wille das Spiel zu drehen. Das André Thomas so treffsicher agieren wird, war nicht unbedingt voraus zu sehen. Der Junge hat Qualität und das bringt eben auch Tore. Letztlich ist es aber immer das gesamte Gebilde das stimmig arbeiten und spielen muss, um den Erfolg zu erringen. Die zweite Halbzeit war gut. Ich sehe uns als verdienten Sieger.

 

Tore:

0:1 (45.) Alexander Klosz

1:1 (53.) Moritz Herrchen

1:2 (55.) Stephan Madzialla

2:2 (57.) André Thomas

3:2 (67.) André Thomas

4:2 (74). Simon Kifle

5:2 (75.) André Thomas

6:2 (89.) André Thomas

 

Spielanteile:

59 % zu 41 %

 

Für die TGM SV Jügesheim spielten:

Hessberger – Herrchen, Binder, Jung, Akkert – Kifle, List, Fröb, Sozzo, Thomas – Karakaya (Bayraktaroglu, Dittrich)


20.02.16

Letztes Testspiel – 5:3 Sieg bei Germania Enkheim

Germania Enkheim, beheimatet in der Gruppenliga Frankfurt West, war auch schon im letzten Jahr ein Vorbereitungsgegner im Winter. Damals zog die TGM SV den Kürzeren.

Die erste Aktion gehörte dann auch gleich den Frankfurter Vorstädtern. Eine Flanke mit der Pieke geschlagen, ermöglichte einen Abschluss per Kopf. Hessberger war aber auf dem Posten und parierte souverän. Es regnete in Strömen und er Kunstrasen war super schnell. Genaues Passspiel war angesagt. Die TGM SV kontrollierte Ball und Gegner meist. Einzelne Konter der Enkheimer wurden schnell im Keim erstickt oder waren zu ungenau gespielt.

Chancen für die TGM SV wurden teilweise gut heraus gespielt aber wie immer unzureichend verwertet. Das längst überfällige 1:0 dann durch André Thomas, der den Ball frei vorm Tor nur noch einschieben brauchte. So ging es auch in die Halbzeit. Bemerkenswert auch das come back von Dennis Binder, der sich nach seiner schweren Verletzung, im vorletzten Spiel des alten Jahres, gut erholt und stabil präsentierte.

Sandro Fröb zeigte einmal mehr, dass seine Kurve stetig nach oben geht. Sein Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 weckte nun die Enkheimer. Die Frankfurter glichen innerhalb kurzer Zeit aus. Die Rodgauer zogen das Tempo wieder an, markierten das 3:2 durch Mesquita. Eine fragwürdige Abseitsentscheidung brachte erneut den Ausgleich für Enkheim. Sollte das Spiel trotz eindeutiger Feldvorteile für Jügesheim unentschieden enden?

Riccardo Sozzo und Philipp Akkert brachten die Machtverhältnisse dann wieder in das rechte Licht. Mit den zwei Toren kurz vor Ende der Partie blieb der Germania aus Enkheim keine Möglichkeit mehr zu reagieren.

In einer spielerisch recht ansehnlichen Partie setzte sich das favorisierte Jügesheim durch. Für beide Coaches war es eine gelungene Generalprobe.

Tore:

0:1 (39.) Thomas

0:2 (51.) Fröb

1:2 (53.) Becker

2:2 (57.) Houbtchev

2:3 (60.)Mesquita

3:3 (79.) Houbtchev

3:4 (81.) Sozzo

3:5 (87.)Akkert

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14.02.16

Testspielniederlage gegen Aufstiegsaspirant zur Hessenliga 03 Neu-Isenburg

Personell arg gebeutelt trat die TGM SV Jügesheim dieses Spiel an. Anfängliche Schwierigkeiten im Spielaufbau verbesserten sich im Laufe der ersten Hälfte. Isenburg gewohnt spielstark, fand in der Anfangsphase wenige Lücken für ein erfolgreiches Angriffsspiel. Die TGM SV hielt gut mit und lies den Ball gut laufen.

 

Trotzdem stellte sich eine Feldüberlegenheit der Isenburger ein. Eine völlig normale Sache.

Das 0:1 für die Isenburger nach sehr schönem Pass in die Tiefe mit gekonnter 1 gegen 1 Situation, die erfolgreich abgeschlossen wurde.


Die TGM SV mit einer ebenso guten Möglichkeit. Maikel Mesquita tauchte alleine vor dem Isenburger Keeper auf. Sein Schuss konnte abgewehrt werden. Ferhat Karakaya mit einer guten Gelegenheit, der Ball ging knapp am Tor vorbei. Neu-Isenburg mit dem Ziel des Schnittstellenpasses auf die Schnellen Stürmer. Diese Aktionen waren schwer zu verteidigen. Martin Fuhrmann im Tor der Jügesheimer mit ordentlich Arbeit, zeigte eine sehr solide Leistung.

Schrecksekunde in der Schlusssekunde für die Neu-Isenburger. Ein Rückpass auf den eigenen Keeper, der stolperte und der Ball kullerte Richtung Tor ohne die Möglichkeit zu haben einzugreifen. Vom Pfosten nahm der Torwart den Ball auf. Da gibt es doch die Rückpassregel. Hätte es hier nicht Freistoß für die TGM SV geben müssen?

Es gab keine Proteste, ist auch unnötig in einem Freundschaftsspiel.


In der zweiten Hälfte wurde der Widerstand der Jügesheimer immer weniger. Zwar hatte Mesquita noch zwei schöne Möglichkeiten die man beide durchaus erfolgreich abschließen kann, aber es kam eben nicht zum Erfolg. Daher war es nur eine Frage der Zeit bis Neu-Isenburg den Sack endgültig zumachte. So war es dann auch 0:2 und 0:3 in recht kurzem Abstand und die Messe war gesungen.


Auch heute war wieder zu sehen, dass man spielerisch zwar mithalten kann gegen Mannschaften aus der Verbandsliga, dies ist jedoch nur dann machbar, wenn alle an Bord sind. Es fehlt weiterhin auch im Bereich Zweikampfverhalten, Ballbehauptung und Chancenverwertung die für diese Liga notwendige individuelle Klasse.


Zum Lernen und gezielt hin entwickeln aber ein sehr schöner Test.

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04.02.16

Sieg in der Vorbereitung - 2:1 gegen die SG Wiking Offenbach

Ein paar Experimente sollten gestartet werden und so war dann auch das Spiel. Ganz unterschiedliche Spielphasen wechselten sich ab.


Das 1:0 durch Sandro Fröb nach Vorlage von Simon Kifle viel schon früh. Die SG Wiking aber sehr engagiert und mit dem Versuch permanent Angriffspressing zu spielen. Die TGM SV hielt Lösungen parat, hielt lange den Ball. Das war so eines der Experimente. Ball halten ohne auch nur den Gedanken daran zu verschwenden Aufgrund von Gegnerdruck einfach mal zu schlagen. Das sich hier dann auch mal Fehler auf dem sehr engen Platz einschleichen ist nur normal. Für die Entwicklung der Spielweise aber ein wichtiger Schritt.


In der Phase kurz vor dem 2:0 für die TGM SV war es dann eine Ballzirkulation bei der die SG Wiking ausschließlich hinter her lief. Die TGM SV legte sich den Gegner zu recht. Über Philipp Akkert kam die TGM SV in den Rücken der Defensive. Seine Hereingabe vollendete Ferhat Karakaya gekonnt.


Die SG Wiking blieb engagiert, die TGM SV schaltete langsam in den Faschingsmodus um. Das war immer weniger Gruppenliga tauglich was die Rodgauer speziell im Laufe der zweiten Spielhälfte anboten. Die Offenbacher mit mehreren Top Chancen. Sie übertrafen die gewohnte Abschlussschwäche der Rodgauer aber um Längen.


Erst ein Schuss aus 35 Metern führte zum Anschluss für die Offenbacher. Längst überfällig! Auch die Rodgauer hatten noch einmal beste Möglichkeiten, aber spielerisch war wenig von dem zu sehen was die Jügesheimer sonst auszeichnet. Einstellungssache?
Wo auch immer die Gründe für diese dünne Leistung der Rodgauer zu suchen sind, das war im Ergebnis einfach zu wenig für die Ansprüche und das Leistungsvermögen der Mannschaft.

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31.01.16

Testspielniederlage gegen RW Darmstadt (Verbandsliga) - 2:4

RW Darmstadt war im Sommer schon Gegner in der Vorbereitung (0:2) und so durfte man gespannt sein, wie sich die TGM SV heute anstellen würde.
Im Sommer war man gänzlich ohne Tormöglichkeit geblieben. Die Jügesheimer konzentrierten sich auf ihre Abwehrarbeit und es sprang letztlich ein 0:2 heraus das auch ein wenig höher hätte ausfallen können.

Diesmal waren die Mannschaften ebenbürtig. Der Ball lief gut. RW Darmstadt hatte nicht wie erwünscht den Zugriff. Probierte es oft mit einem Angriffspressing. Die TGM SV spielte sich immer wieder frei und konnte selbst Akzente im Offensivspiel setzen. Kam zu etlichen Schusschancen und gestaltete das Spiel weitestgehend offen.

Kai Hessberger war in der einen oder anderen Szene zur Stelle. Nach mehrere Chancen hüben wie drüben brachte ein Foulelfmeter die Darmstädter in Führung (44.)

Die TGM SV ließ sich nicht beirren. Ein toller Pass auf Sandro Fröb vollendete der Rodgauer unhaltbar ins lange Ecke.

Die TGM SV präsentierte sich auch heute wieder enorm spielstark. Der Ball lief mit hoher Passqualität sehr schön durch die eigenen Reihen. Geduld im Aufbauspiel, ein Schwerpunkt in der Vorbereitung, war heute deutlich besser gelöst als in der Vergangenheit.

Das 2:1 für Darmstadt dann aus einer Unachtsamkeit und einer Fehlerkette. Hessberger diesmal ohne Chance. Darmstadt nun mit den besseren Möglichkeiten. Immer wieder konnte Kai Hessberger sich auszeichnen. Eine tolle Kombination der rot weißen schlossen die mit einem fulminanten Schuss auf die lange Ecke ab. Wieder war Hessberger dran, konnte aber nicht verhindern, dass der Ball als leichte Bogenlampe am langen Pfosten herunter kam und dort rein gedrückt wurde. 3:1

War die Luft jetzt raus bei den Jügesheimern? Die Truppe von Andreas Humbert und Karl Heinz Hirsch spielte weiter ihren Ball. Kam zu Tormöglichkeiten, vollendete aber nicht final.
Im Gegenteil, RW Darmstadt setzte einen drauf zum 4:1.

Marcel Gardon konnte noch auf 2:4 verkürzen. Auch das, ein schön heraus gespielter Treffer.

Fazit: Es war eine sehr ordentliche Laufleistung mit sehr feiner Pass- und Spielqualität. Trotzdem fehlt noch etwas, um auf das Niveau eines Verbandsligisten aufzusteigen. Erkennbar war dennoch, dass im Vergleich zum Sommer der Abstand sich verkürzt hat.
Damit sind wir für den Moment zufrieden, sehen uns aber noch lange nicht am Ende der Fahnenstange. Es darf von der jungen Mannschaft noch einiges erwartet werden, zumal mit Binder, Dittrich, Thomas, N. Klein, K. Klein, Fuhrmann, Bayraktaroglu und Mesquita sehr gute Kräfte ihre Mannschaft nicht unterstützen konnten.

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24.01.16

Vorbereitungssieg gegen Germania Oberroden - 3:2

Es war der erste Auftritt des neuen Trainers der Germania. Adi Akinwale, auch bei uns bekannt durch seine Aktivitäten als Co Trainer und Spieler im Aufstiegsjahr unserer 2. Mannschaft, präsentierte sich im Maingau Energie Stadion.

Es war von Beginn an ein sehr flottes Spiel, dass ein ungewöhnliches gutes Niveau aufwies. Für beide Mannschaften war es das erste Spiel im neuen Jahr, bei nur ganz wenigen Trainingseinheiten im Vorfeld.
Beide Teams konnten nicht in Bestbesetzung auflaufen.

Schon nach 2 Minuten der erste Treffer. Durch ein sehr frühzeitiges Pressing geriet der Ex Oberliga Torwart Jordi Jordanic in erhebliche Nöte. Jügesheim spielte es sehr aggressiv. Jordanic versuchte zu klären, brachte aber nur einen Querschläger zu stande. Allessandro Fröb vollendete diesen sehr verunglückten Pass sicher aus 20 Metern.

Die TGM SV blieb am Ball. Ließ kaum etwas anbrennen und hielt das Tempo hoch. Es war wie immer, sehr gute Möglichkeiten ließ man aus. Bayraktaroglu, Sozzo und Fischer hatten jeweils beste Chancen um das Ergebnis deutlich zu erhöhen.

So glich die Germania mit einem schönen Angriff aus. Zwar legte Moritz Herrchen etwas unglücklich auf, aber so ist Fußball. 1:1. Die TGM SV ließ sich nicht beirren. Spielte weiter guten Fußball. Das 2:1 dann wirklich sehenswert. Ein guter Angriff wurde abgebrochen und wieder in die eigene Hälfte verlagert. Oberroden rückte raus ohne Druck auf den Ballführer auszuüben. Chris Heegen lief auf der Halbposition ein. Der lange Ball von Sebastian Jung war auf den Punkt genau, tolle Mitnahme und dann hatte Jordanic zum zweiten Mal das Nachsehen. Heegen hämmerte das Spielgerät unter die Latte. 2:1 für Jügesheim.

Damit aber noch nicht genug. Oberroden kam zurück mit Marco Christophori. Sein Freistoß traf den Pfosten. Die Jungs der Germania waren in dieser Szene gedanklich schneller und brachten den Nachschuss im Gehäuse unter.2:2

Diverse Wechsel erfolgten zur Halbzeit, das Tempo wurde etwas schwächer. Das Spiel blieb ansehnlich. Die TGM SV investierte jetzt nicht mehr so viel in der Offensive. Die Germania wurde insgesamt gefährlicher.
Hessberger zeigte jetzt welch guter Keeper er ist. Das entscheidende 3:2 für die Rodgauer erzielte wieder Sandro Fröb.
Eine sehr schöne Kombination brachte den sehr schnellen Marcel Gardon in Position. Sein Pass in den Rücken der Abwehr verwertete der Jügesheimer Offensivspieler direkt ins lange Eck. Keine Chance für Jordanic und der Sieg für die TGM SV.

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06.12.15

Auswärtssieg in Hochstadt - TGM SV jetzt punktgleich mit Hanau 93 auf Platz 2

Nach drei Spieltagen hätte jeder den Vogel gezeigt bekommen, wenn er mit dieser Prognose nach außen getreten wäre.
In den letzten 17 Spielen gab es aber für die Jügesheimer Truppe nur eine Niederlage und die reichlich unglücklich gegen Hanau 93.

Die Mannschaft hat sich stabilisiert, tritt selbstbewusst auf ohne überheblich zu sein. Einer starken Defensive, das ist bei der TGM SV ja schon traditionell, ist nun auch eine variable Offensive gefolgt. Die Spielidee ist deutlich erkennbar und wird weiter verfeinert.

Hochstadt bekam das zu spüren. Das Ergebnis mit 2:1 für die TGM SV spiegelt den Spielverlauf nur unzureichend wieder. Schon zur Halbzeit wäre ein 4:0 für die Rodgauer durchaus denkbar gewesen.

In der 7. Minute war es der TOP Torjäger André Thomas mit einem ersten Ausrufezeichen und der gleiche Spieler war es dann in der 14. Minute. Diesmal ging sein Schuss an die Unterkante der Latte und fiel Maikel Mesquita vor die Füße. Es war jetzt schwerer den Ball nicht ins Tor zu schieben. Mesquita wollte (noch) nicht für einen Treffer verantwortlich sein.

André Thomas blieb weiter der gefährlichste Angreifer. Das Tor aber machte ein anderer. Zuckerpass von Chris Heegen auf den durchgestarteten Baris Bayraktaroglu. Überraschender Querpass auf den mitgelaufenen Mesquita und nun machte er sein Tor. Flach an den rechten Innenpfosten und drin war das Ding. Längst überfällig und so ersehnt. Es war eine tolle Kombination.
Die TGM SV spielte weiter sehr konzentriert und forsch. Hochstadt hatte KEINE Torchance, war spielerisch höchst bieder und hatte immer wieder mit der sehr eng gestrickten Spielweise der Jügesheimer zu kämpfen. Die Bälle gingen schnell verloren oder waren so ungenau, dass sie ins Aus gingen.

In der zweiten Hälfte ein ähnlicher Spielverlauf. Hochstadt jetzt bemühter aber ohne Durchschlagskraft und weiter ohne Tormöglichkeit. Das Spiel hatte seine Vorentscheidung auch schon in der 48. Minute. Diesmal war es Kapitän Simon Kifle, der die Lücke auf den überragend einlaufenden Maikel Mesquita sah. Der Pass war gestochen scharf, überragend genau und für den technisch sehr versierten Mesquita sehr gut zu verarbeiten. Locker schob er den Ball zum 2:0 für Jügesheim am chancenlosen Hochstädter Wiegand vorbei ein.

Chancen für Hochstadt? Fehlanzeige. Im Gegenteil, Riccardo Sozzo überragte mit tollem Laufeinsatz, traf  den Pfosten. Björn Wiegand entschärfte in toller Manier einen gegen die Laufrichtung platzierten Schuss von André Thomas. Das war eine Glanztat. Überhaupt zeigte Wiegand als einer der ganz wenigen Hochstädter Akteure ein tolles Spiel. Er hielt seine Farben noch im Spiel.

Metin Oymak, der aktuell erfolgreichste Schütze der Liga, traf aus dem Nichts zum Anschluss. Was war passiert. Marc List, gekommen für Chris Heegen, eroberte den Ball und marschierte sofort durch das Mittelfeld. Das etwas zu weit vorgelegte Spielegerät wurde mit massivem Einsatz weg gegrätscht. Der Pass sofort auf Oymak gespielt der nicht lange fackelte.

Der kaum beschäftigte Martin Fuhrman im Kasten der Rodgauer hatte keine Chance. Sollte es jetzt noch einmal spannend werden? Hochstadt witterte Morgenluft. Die TGM SV konterte. Fröb und Friedrichs besetzten die Außenbahnen neu und die Chancen waren weiter da. Baris Bayraktaroglu, der ein gutes Spiel machte, hatte genauso noch eine eindeutige Chance wie Riccardo Sozzo. Das dritte Tor wollte nicht fallen. Das Spiel endete mit 2:1.

Ein mehr als verdienter Sieg. Die Höhe des Ergebnisses lässt keinen Rückschluss auf die Überlegenheit der TGM SV zu.


Trainer Andreas Humbert von der TGM SV Jügesheim:
Ich habe mir diese drei Punkte noch als Gabe für unter den Weihnachtsbaum gewünscht und unser Team hat mir diesen Wunsch erfüllt. Wir sind jetzt Hanau 93 stärkster Verfolger und ich denke unsere Konkurrenz verspürt unseren heißen Atem im Nacken. Uns macht es Spaß auf die Tabelle zu schauen. Das wir für jeden Gegner unangenehm sind wissen wir und das nährt unser Selbstbewusstsein erheblich. Vergleicht man die Werte der Vorsaison mit der laufenden Saison haben wir uns auf allen Gebieten verbessert. Wir schießen mehr Tore, kassieren weniger Gegentreffer, machen mehr Punkte pro Spiel und sind bei allem noch Fairer. Sicher, das sind ausschließlich statistische Werte und dennoch haben sie für mich eine erhebliche Aussagekraft. Man sieht die Entwicklung und das stimmt einen Trainer immer positiv. Wir werden also voller Motivation im Winter vollgas geben und uns auf den Rest der Rückrunde vorbereiten. Die Hanauer Vereine sollen erkennen, dass wir es noch einmal wissen wollen.

Spielausschuss Manfred Maier 1. FC Hochstadt:
Der Sieg geht in Ordnung, wir hatten nur in der letzten 1/4 Stunde so ein wenig Hoffnung vielleicht doch noch einen Punkt zu erkämpfen. Jügesheim spielte aber sehr gut auf und ließ fast nichts zu.

Für die TGM SV spielten:
Fuhrmann - Karasu, Dittrich, Jung, Akkert - Kifle, Heegen, Thomas, Mesquita, Bayraktaroglu - Sozzo (Friedrichs, List, Fröb)

Tore:
0:1 (39.) Mesquita
0:2 (50.) Mesquita
1:2 (85.) Oymak

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29.11.15

BIG Points bleiben in Jügesheim - André Thomas mit zwei Treffern Match Winner gegen Bischofsheim

Es war schon eine Rückrundenpartie. Wir erinnern uns an die Vorrunde. In einem packenden Spiel gewann der FSV Bischofsheim etwas glücklich mit 3:2.
Die TGM SV kam schwierig aus den Saisonstartlöchern, mauserte sich in den letzten Wochen zusammen mit Bischofsheim zu einem ernsten Verfolger auf Platz 2 der Liga.
Das Spiel wurde mit Spannung erwartet. Trainer Andreas Humbert von der TGM SV nutzte den Spielausfall seines Teams, um den 4:1 Sieg der Bischofsheimer gegen die TGS Jügesheim per Video zu dokumentieren.
Ziel war es die Passmuster der Maintaler zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Schon dienstags im Training dann die Verlautbarung: "Es wird knapp, aber wir werden gewinnen."
Gesagt getan, die Mannschaft bekam ein taktisches Konzept zusammengestellt, das mehrere Schrauben aufwies, die es zu drehen galt. Hier zeigt sich dann auch eine taktische Flexibilität die bei Mannschaften aus der Gruppenliga eher selten zu finden sind.
Bischofsheim ist unglaublich stark in der Offensive mit gewissen Defiziten in der Defensive. Die Frösche, so werden die Maintaler auch genannt, kamen mit der Empfehlung von 5 Siegen am Stück in das Maingau Energie Stadion und waren voller Selbstvertrauen auch den 6. Sieg in Folge zu landen.
Beide Mannschaften haben gehörigen Respekt voreinander und Wissen um das Können des anderen Teams.

Es ging gut los für die Jügesheimer. In der 5. Minute schon die erste Halbchance für. Baris Bayraktaroglus Schuss wurde aber zur Ecke geblockt. Bischofsheim antwortete mit einer ähnlichen Chance, dieser Abschluss ging aber mehrere Meter daneben. Es ging hin und her, zum Abschluss kam aber fast immer die Jügesheimer Elf.
Zwei Freistöße sorgten für reichlich Aufregung im Strafraum der Maintaler. Es sprang aber nichts Zählbares heraus.
Ferhat Karakaya mit sehenswertem Pass auf den enteilenden André Thomas. Sein Linksschuss wurde aber gut pariert.
Nach der Halbzeit dann der Paukenschlag. Bayraktaroglu attackierte früh. Bischofsheim war überrascht, verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung. Ein blitzgescheiter Pass auf André Thomas, der sehr genau abschloss und den Ball unhaltbar versenkte. 1:0 für die TGM SV. Bischofsheim versuchte es mit diversen Maßnahmen. Spielerwechsel, Systemänderung usw. Chancen? Fehlanzeige. Das Taktische Konzept vom Trainer-Team Humbert/El-Hirech/Renner passte einfach perfekt.
Baris Bayraktaroglu hatte die Vorentscheidung auf dem Fuß, konnte aber nicht mehr sauber platzieren. André Thomas hämmerte den Ball frei stehend an den Pfosten. Da waren bereits 70 Minuten gespielt. Bischofsheim mit hoher Laufleistung aber eben ohne das Passzirkulationsspiel das diese Mannschaft so gefährlich macht. Immer wieder war die TGM SV da, störte mit Nachdruck und fand dann mit schnellem Spiel in die Offensive.
Sandro Fröb, mittlerweile für den erschöpften aber guten Maikel Mesquita gekommen, war dann der Vorbereiter für das 2:0. Er setzte sich sehr gekonnt durch, bediente André Thomas, der aus kurzer Entfernung überlegt einschoss. Das war die Vorentscheidung.
In der 87. Minute stockte allen Anwesenden der Atem. Bei einem Presschlag verletzte sich Dennis Binder von der TGM SV so schwer, dass ein Krankenwagen kommen musste. Auf diesem Weg wünschen wir diesem hervorragenden Menschen und Spieler alles Gute für die Genesung.
Das Spiel wurde noch einmal angepfiffen. Bischofsheim jetzt gegen 10 Jügesheimer mit dem Mute der Verzweiflung und sie trafen tatsächlich zum Anschluss.
Die letzten Minuten brachten die Rodgauer aber rum und gewannen diese BIG POINTS letztlich in beeindruckender Manier.

Trainer Sven Reuter vom FSV Bischofsheim:
Ich habe es meinen Spieler vorher noch gesagt, die werden versuchen unsere Passwege zuzustellen. Das hätten wir dann anders lösen müssen. Der Sieg der TGM SV geht unbedingt in Ordnung. Wir hatten ja kaum Tormöglichkeiten. Unsere ganze Körpersprache war nur in der Nachspielzeit wirklich so wie ich mir das vorgestellt habe und da haben wir dann auch sofort getroffen.

Trainer Andreas Humbert:
Bischofsheim so zu ärgern, das war harte Arbeit im Training aber dann auch im Spiel. Wir haben noch mal deutlich kompakter gespielt als wir das in der Vergangenheit schon getan haben. Eine sehr hohe Laufbereitschaft gerade bei den Jungs im Mittelfeld war die Grundlage, die taktische Disziplin immer zu finden. Ich freue mich sehr, dass meine Mannschaft die Ideen umgesetzt hat. Mit ein wenig mehr Konsequenz im Abschluss kann man noch deutlicher gewinnen. Sicher denken wir jetzt von Spiel zu Spiel, da die 93er aber aktuell etwas schwächeln ist für uns noch etwas drin in der Saison. Platz 2 durchaus erreichbar. Meiner Mannschaft ist jetzt alles zuzutrauen.

Tor:
1:0 (46.) André Thomas
2:0 (84.) André Thomas
2:1 (90 + 23) Emir Draganovic

Für die TGM SV spielten:

Fuhrmann - Binder, Dittrich, Jung, Akkert - Kifle, Heegen, Bayraktaroglu, Thomas, Mesquita - Karakaya (Sozzo, Friedrichs, Fröb)

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15.11.15

"Thomas gegen Thomas" oder "Deutlicher Derbysieg gegen die Sportfreunde Seligenstadt II"

Ein Bruderduell sollte es werden. Die Sporfreunde Seligenstadt mit 23 Spielern angereist brachte Pascal Thomas, den Bruder von dem bei der TGM SV spielenden  André Thomas, nicht in den Kader. Die Jungs die dann eben nicht im Kader waren durften dann wenigstens auf der Laufbahn an ihrer Fitness arbeiten. So kann man auch "Freude" im Kader verbreiten.

Es ging gut los für die TGM SV. Die Seligenstädter Abwehr wähnte sich im Tiefschlaf, spielte sich den Ball so ungenau zu, dass man sich verhaspelte und über Ferhat Karakaya, Maikel Mesquita und Baris Bayraktaroglu sich die Erste von mehreren ganz dicken Chancen in der Anfangsphase für die Jügesheimer ergab.
In der 3. Minute dann das nächste 100 Prozentige Ding. Wieder war Maikel Mesquita beteiligt. In der 1 gegen 1 Situation, legte er sich den Ball zu weit vor und wieder war die Führung vergeben.
Dann die 3. Chance, wieder war Maikel Mesquita beteiligt. Der Pass von Philipp Akkert setzte ihn exzellent in Szene. Ganz alleine stand er vor Torhüter Theuerkauf, der parierte prächtig und verhinderte den frühen Rückstand. Bis hier hin waren gerade mal 8 Minuten gespielt. Seligenstadt lief dem Ball nur hinter her. Der extrem böige Wind tat sein Übriges. In der 19. Minute war es dann so weit. Bayraktaroglu mit Zauberpass auf Mesquita der wieder alleine vor Theuerkauf. Diesmal machte es der Jügesheimer Flügelflitzer aber besser, ein kurzer Powackler, ein Querpass auf den mitgespurteten Luis Friedrichs und drin war der Ball.
Das längst überfällige 1:0 für die Hausherren.  

Jügesheim blieb am Ball, Seligenstadt mit mehr Gegenwehr in dieser Phase. Die TGM SV fühlte sich sicher, ließ Ball und Gegner gekonnt durch die Reihen laufen.
Seligenstadt hatte bis zur Halbzeitpause  keine Torchance, produzierte gerade mal einen Eckball.
Umso erstaunlicher, dass die Jügesheimer ihre Überlegenheit nicht weiter im Ergebnis ausbaute.

In Hälfte 2 mussten die Rodgauer dann gegen den Wind spielen. Seligenstadt mit Mut und mit mehr Einsatz- sowie Laufbereitschaft.
Eine gute Kombination brachte am 16 Meterraum einen Seligenstädter in Schussposition. Seine Volleyabnahme strich über den Jügesheimer Kasten. Die Rodgauer jetzt in die Defensive gedrängt. Das liegt der Truppe von Jügesheim aber, ist kein Nachteil für die ganz in blau spielende Mannschaft.

Der zwischenzeitlich für den angeschlagenen Mesquita gekommene André Thomas sollte sich auch in diesem Spiel wieder als belebendes Element zeigen. Sein Schuss geht am leeren Tor vorbei.
In der 61. Minute dann die beste Tormöglichkeit der Seligenstädter. Enrico di Natale tankte sich durch Schuss mit links und …..die Seligenstädter hatten den Torschrei auf den Lippen. Aber nicht mit Edwin! Der junge Jügesheimer Torwart zeigte in dieser Szene seine Extraklasse. Die Hand zuckte heraus, traf den Ball und lenkte ihn über die Latte.

Jügesheim jetzt wieder konzentrierter und im Vorwärtsgang. Ferhat Karakaya mit einer riesen Chance. Er trifft den Ball aber unsauber und vergab so das 2:0.
Besser machte er es etwas später. Riccardo Sozzo, gekommen für den guten Luis Friedrichs, liess sich das Spielgerät nicht mehr nehmen. Unwiderstehlich sein Antritt und der feste Wille die Entscheidung zu erzwingen. Sein Pass fand Ferhat Karakaya, der jetzt keine Mühe mehr hatte und sicher verwandelte. Das Spiel war entschieden. Die TGM SV aber noch nicht genug.

André Thomas erhöhte auf 3:0 nach Traumpass von Karakaya. Das war auch das Endergebnis.

Trainer Andreas Humbert für die TGM SV Jügesheim:
Ein deutlicher und auch in der Höhe verdienter Sieg. Wenn man so will, hätte das Spiel schon nach 20 Minuten entschieden sein können. Seligenstadt war zu diesem Zeitpunkt kein gleichwertiger Gegner. Dann haben sie sich einigermaßen in die Partie gekämpft und zwei ganz gute Möglichkeiten gehabt. Wir haben erkannt, dass wir uns auf der knappen Führung nicht ausruhen dürfen. Dass wir auch von der Bank sehr gute Qualität ins Spiel bringen können ist ein weiteres Plus. Meine Mannschaft macht das insgesamt schon sehr ordentlich und setzt taktische Vorgaben, wie zum Beispiel Ballgewinnzonen oder das Lenken des Spielaufbaus des Gegners in gewisse Spielfeldbereiche, sehr gut um. Da sind wir sicher stärker als viele andere Teams. Das macht uns für jeden Gegner sehr unangenehm. Wie ich aus Gesprächen mit Trainerkollegen weiß, gibt es kaum ein Team das wirklich gerne gegen uns spielt. Fasst man die gespielten Partien zusammen, stehen ganze drei Niederlagen momentan zu buche. Leider zwei gegen Hanau 93. Gegen die haben wir einfach zu früh gespielt.

Tore:
1:0 (19.) Luis Friedrichs
2:0 (87.) Ferhat Karakaya
3:0 (88.) André Thomas

Für die TGM SV spielten:
Fuhrmann - Binder, Dittrich, Jung, Akkert - Kifle, Klein, Mesquita, Friedrichs, Bayraktaroglu, Karakaya (Thomas,Karasu, Sozzo)

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08.11.15

TGM SV mit Unentschieden auf der Rosenhöhe

Die beiden Teams trennen nur 4 Punkte. Mit einem Sieg hätte die TGM SV sich weiter absetzen können. Es kam anders.

Die SGR mit sehr aggressivem Spiel auf dem sehr rutschigen Rasen. Beide Teams hatten mit der Spielfläche zeitweise erhebliche Standprobleme.

Ein Kopfball nach einem Eckball für die SGR war das erste Zeichen das es ein spannendes Spiel werden könnte. Die SGR machte das Spiel die TGM SV stand sicher und spielte sehr schnell und intelligent in die Spitze. Gleich einer der ersten Offensivaktionen von Dominik Fischer fand den explosiven Maikel Mesquita. Der wurde im 1 gegen 1 von Keeper Weber abgedrängt, blieb aber in Ballbesitz. Sein überlegter Pass fand Chris Heegen der erfolgreich abschloss. 1:0 für die TGM SV.

Die Rosenhöhe antwortete wütend und forcierte die Angriffsbemühungen ohne jedoch Torgefahr auszustrahlen. Der Jügesheimer Sebastian Jung organisierte seine Defensive hervorragend, die Deckung stand sehr eng.

Baris Bayraktaroglu setzte wieder Mesquita ein. Ein Zuckerpass und ein überragendes Freilaufverhalten des Jügesheimer Außenspielers. Diesmal blieb Weber Sieger. Mesquita hatte sich den Ball zu weit nach außen gelegt und konnte das Leder nicht mehr herum ziehen. Den Torschrei hatten die Rodgauer bereits auf den Lippen als Kurth der Ball über den Schlappen rutschte und in Richtung langer Pfosten glitt. Weber war schon geschlagen, aber einer seiner Abwehrspieler kratzte den Ball von der Linie.

Immer wieder war es die Kombination Bayraktaroglu, Fischer, Mesquita die das Team der SGR vor schier unlösbare Aufgaben stellte. So auch beim 2:0. Der Pass in die Tiefe, ein Wahnsinns Antritt von Mesquita eine Grätsche von Kurth und der Pfiff des Schiedsrichters. Elfmeter für die TGM SV. Sebastian Jung ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und brachte seine Farben mit 2:0 in Führung.

Auch die Offenbacher hatten jetzt eine Großchance. Eine Flanke brachte Horst Russ fast unbedrängt zum Kopfball. Der Ball sprang von der Latte über das Tor.

Mit 2:0 für die Gäste wurden die Seiten gewechselt. Die Ergebnisse und die Spielverläufe der Vergangenheit ließen weitere Spannung erwarten. Die Zuschauer wurden nicht enttäuscht.

In der 70. Minute die riesen Chance für die TGM SV. Wieder war es eine Lücke in der 4er Kette der Offenbacher. Diesmal ausgenutzt von Chris Heegen der alleine auf den Keeper zulief. Mit einer Fußabwehr hielt Weber seine Farben im Spiel. Der daraus resultierende Eckball bringt das 1:2. Der Eckball wurde abgewehrt und der Konter lief. Final kam Horst Russ an den Ball der seine ganze Klasse ausspielte und mit einem sehr gekonnten Heber den guten Keeper Hessberger überwand.

Die SGR witterte Morgenluft und setzte nach. Wieder war es Horst Russ der sich diesmal regelwidrig durchsetzte. Das Schiedsrichtergespann sah es anders. Sein Kopfball fand Chris Lange der volley vollendete.

Jügesheim brauchte einen Moment, um sich wieder zu fangen, hielt dann aber dagegen. Kontersituationen boten sich immer häufiger. Nico Klein alleine vor dem Offenbacher Torwart. Wieder blieb Weber Sieger. Auf der anderen Seite Russ mit einem Schuss an den Pfosten.

Jügesheim mit einem guten Angriff über Sozzo und Bayraktaroglu, hier wurde der Abschluss im letzten Moment verhindert. Beide Teams schenkten sich nichts.

So blieb es beim 2:2 in einem umkämpften Spiel. es war nichts für schwache Nerven.

 

Trainer Kilinic für die SGR:

Wir haben gut gespielt, waren überlegen ohne die ganz große Durchschlagskraft. Dass die Jügesheimer etwas mehr aus der Defensive kommen war uns Bewusst. Die Punkteteilung geht aus meiner Sicht in Ordnung.

 

Trainer Humbert für die TGM SV Jügesheim:

Wir haben das in weiten Teilen des Spiels gut gemacht und in der Summe wenig zugelassen. Bei beiden Toren haben wir kleine Fehler gemacht. Das wird halt bestraft. Vorne hätte mit der Chance zum 3:0 alles erledigt sein können. Das Ding haben wir nicht gemacht und so wurde es eben nur ein Punkt. Horst Russ war sensationell, ist kaum zu verteidigen. Bei uns wird Dominik Fischer eine ganz Zeit ausfallen. Das ist ein herber Schlag für uns.

 

Tore:

0:1 (21.) Heegen

0:2 (41.) Jung - Elfmeter

1:2 (73.) Russ

2:2 (78.) Lange

 

Für die TGM SV spielten:

Hessberger - Binder, Dittrich, Jung, Akkert - Kifle, Heegen, Mesquita, Fröb, Bayraktaroglu - Fischer (Herrchen, Sozzo,Klein)

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01.11.15

SV Somborn niedergerungen - 2:1 Heimsieg für die TGM SV

"Die werden kratzen beißen und treten." So war die Prognose von Coach Andreas Humbert in der Vorbereitung auf das Spiel gegen den SV Somborn. Die Freigerichter die hervorragend in die Saison gestartet waren schwächelten in den letzten Spielen arg und mussten herbe Niederlagen verzeichnen. Darunter im letzten Spiel gegen Hochstadt mit 2:7 auf eigenem Platz. Dass die Mannschaft deutlich unter Wert geschlagen wurde ist dem geneigten Leser sicher bewusst. Entsprechend war die Vorbereitung auf das Spiel.

Jügesheims Trainer Humbert machte Schwächen in der Rückwärtsbewegung aus in ganz bestimmten Situationen. Das Training war in dieser Woche darauf abgestimmt. Die Rodgauer gingen optimistisch ins Spiel.

Die Begegnung hatte es in sich. Bereits in der Anfangsphase einige Aufregung. Ein abgeblockter Schuss der Somborner ging an die Hand von Luzis Friedrichs. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Eine Szene wie sie in der Bundesliga immer wieder zu Diskussionen führt. Wir meinen eine unsinnige Regel. Aber die Entscheidung stand.

Tim Franz der ehemalige Regionalligaspieler und in der vergangenen Saison noch in der Hessenliga aktive 10er der Freigerichter legte sich das Leder zurecht.

Sein Schuss ins Eck konnte Edwin (Martin Fuhrmann) nicht überwinden. Der Jügesheimer Keeper tauchte in die Ecke und hielt den Ball sogar fest. Eine tolle Aktion des jungen Keepers, der immer mehr Sicherheit ausstrahlt und seiner Mannschaft Rückhalt gibt.

Jügesheim jetzt im Vorwärtsgang, bekam das Spiel nach ca. 15 Minuten in den Griff. Ein toller Angriff über Luis Friedrichs setzte Baris Bayraktaroglu ein. Sein Schuss wurde im letzten Moment geblockt. Simon Kifle und Chris Heegen gaben den Takt vor. Die Beiden mussten sich auf Tim Franz einstellen, aber Teamarbeit ist bei solchen Gegnern eben an oberster Stelle.

Die gesamte Defensive der Rodgauer arbeitete sehr gut zusammen und ließ bis auf eine Chance im ersten Abschnitt nicht mehr zu. Eine lange Flanke fand einen Abnehmer. Der Kopfball aus spitzem Winkel wurde von Edwin wieder sicher entschärft.

Das 1:0 für die TGM SV dann eine tolle Aktion über Dominik Fischer. Der spielte Maikel Mesquita frei und der flinke Außenspieler vollendete souverän. Die TGM SV blieb am Drücker, zählbares kam aber nicht heraus.

In der zweiten Hälfte dann am Beginn ein ähnliches Bild. Gute Spielanlage der TGM SV, lange Bälle von Somborn. Chris Heegen unterband eine Kombination mit einer Grätsche. der Ball landete bei Simon Kifle und ab ging die Post. Ein sehr gut temporierter Pass von Jügesheims Kapitän in den Lauf des sprintenden André Thomas, eine perfekte Mitnahme und ein gezielter Abschluss. Das D-Zug Fußball belohnt mit dem 2:0.

Somborn wehrte sich nun vehement. Spielerisch war das wenig gelungen aber mit langen Bällen versuchte man Jügesheim zu knacken. Der Schiedsrichter nahm eine immer merkwürdigere Rolle ein. Seine Wahrnehmung von Foul und Nichtfoul war oft unverständlich. Beide Seiten hatten da oft nur ein Kopfschütteln parat.

Somborn öffnete immer mehr die Defensive und die TGM SV konterte. Sandro Fröb mittlerweile gekommen für den fleißigen Mesquita hatte den nächsten Treffer auf dem Fuß. Somborns Keeper hielt.

Tim Franz zauberte dann mal einen rein. Aus fast 20 Metern schlenzte er den Ball an den hoch an den Innenpfosten und von da ins Netz. Hat der auch nur ein wenig Platz wird es gefährlich.

Jens Dittrich und Sebastian Jung mit der Lufthoheit, dazu Simon Kifle der viele lange Bälle schon im Ansatz unterbinden konnte und dann eben Fischer. Ja der Dominik Fischer hätte das Spiel entscheiden müssen. In mehreren Konteraktionen war die Entscheidung möglich, er vergab seine dicke Torchance ähnlich mit Baris Bayraktaroglu und Ferhat Karakaya.

Letztlich war es ein verdienter Sieg der ganz in Rot spielenden Rodgauer. Die bessere Spielanlage und die deutliche Mehrzahl an Tormöglichkeiten geben darüber ein eindeutiges Bild.

 

Trainer Karl Müler von dem SV Somborn:

Man hat uns nach einem guten Saisonstart als Mitfavorit gesehen. ich habe immer gesagt, dass es schwierig ist mit dieser Mannschaft, weil die Alternativen fehlen sofern eine gewisse Zahl von Verletzten und gesperrten auftritt. Ein einstelliger Tabellenplatz bleibt unser Ziel.

 

Trainer Andreas Humbert für die TGM SV Jügesheim:

Die Strategie haben wir gut umgesetzt. gerade auch beide Tore waren ein Abbild von dem was im Training vorbereitet wurde. Dass der Gegner nur eine ganz klare Einschusschance hatte, zeigt dass wir auch in der Defensive gut gearbeitet haben. Hohe Bälle lassen sich ja nicht immer eindeutig verteidigen, da spielt der Zufall eine gehörige Rolle. Das haben wir aber ziemlich gut verteidigt.

 

Für die TGM SV spielten:

Fuhrmann - Binder, Dittrich, Jung, Akkert - Kifle, Heegen, Mesquita, Friedrichs, Bayraktaroglu - Fischer (Thomas, Fröb, Karakaya)

 

Tore:

1:0 (23.) Mesquita

2:0 (53.) Thomas

2:1 (65.) Franz

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18.10.15

Thomas trifft, trotzdem nur 1:1 in Nidda

"Viktoria Nidda ist ein schwieriger Gegner", sagt Trainer Andreas Humbert. Stephan Belter der Trainer der Viktoria Nidda sah das ähnlich: "Die TGM SV Jügesheim ist eine taktisch sehr disziplinierte Mannschaft. Das wird ein enges Spiel. So wie im letzten Jahr auch."

Da trennten sich die Mannschaften 0:0 und 1:0 für Nidda.

Beide Teams sind im Mittelfeld der Liga nur durch einen Punkt getrennt. Nidda hat den Verlust von Super Torjäger Jannik Jung (Kreuzbandriss) durch den schon bei Regensburg in der 3. Liga aufgelaufenen Noah Michel aufgefangen.

Michel war es dann auch der dem Trainer der TGM SV die meisten Kopfzerbrechen bereitete. "Ich habe Nidda zwei Mal gesehen. Jeweils war Michel vom Gegner nicht zu halten und hat das Spiel durch Tore oder herausgeholte Elfmeter entschieden. Das Spiel von Nidda basiert in der Offensive fast ausschließlich auf dieser Personalie. Der Junge ist überragend schnell."

Die Strategie stand. Konter vermeiden, die Zuspiele auf Michel möglichst erst gar nicht zulassen, bei langen Bällen gut absetzen und doppelt sichern. Ansonsten muss man sich in Nidda auch mal auf ein rustikaleres Spiel einstellen und selbst immer wieder für Torchancen sorgen. Am besten ist man geht in Führung.

Das Spiel begann forsch. Schon nach drei Minuten hatte die TGM SV eine gute Möglichkeit. André Thomas traf den Ball unsauber und somit keine Gefahr für das Tor der Viktoria. In der 9.Minute die erste ganz dicke Chance für die TGM SV. Philipp Akkert täuschte einen Pass nach außen an. Der Innenverteidiger ging auf die Täuschung ein. Dominik Fischer war dadurch blank, bekam den Pass und hämmerte den Ball an die Latte.

Nidda antwortete mit guten Standards und einem gefährlichen Kopfball von Rohloff. Dominik Fischer hatte mit einem Solo und der anschließenden 1 gegen 1 Situation gegen den Keeper die beste Möglichkeit. Niddas Torwart blieb in dieser Situation aber Sieger.

Beide Mannschaften waren bemüht kamen aber nicht in die gefährliche Endzone. So blieb es bis zur Halbzeit in einem umkämpften Spiel beim 0:0.

In der zweiten Hälfte agierte Nidda ein wenig offensiver. Die Rodgauer hielten dagegen, hatten jetzt etwas bessere Ballpassagen und vermieden dadurch ein Druckspiel des Gegners. Ein Konter der Jügesheimer sorgte für das 1:0. Fischer war durchgebrochen, wurde gestellt behielt aber die Übersicht und spielte den in die Lücke startenden André Thomas an. Der ließ sich die Chance nicht entgehen und machte schon sein 9. Tor in der laufenden Saison. Der junge Mittelfeldspieler ist damit auf Platz 2 der torgefährlichsten Flügelspieler. Erfolgreicher ist hier nur Emanuel Becker vom FSV Bischofsheim.

Nidda stemmte sich mit Macht gegen die drohende Niederlage. Fernschüsse sollten es jetzt richten. Martin Fuhrmann, der Rodgauer Torwart musste aber nur selten eingreifen, obwohl die Abschlüsse teilweise nur knapp am Tor vorbei rauschten.

Der Ausgleich dann aus einer Situation wie Trainer es kennen und sich darüber aufregen. Einwurf für die eigene Elf, unzureichende Sicherung. Ballverlust und Konter.

So auch in Nidda. Michel mit Tempo an der Außenlinie entlang und dann den Laufweg von Sebastian Jung gekreuzt. Michel fällt, Elfmeter und dann die bange Frage welche Verwarnung würde der Unparteiische zücken. Er entschied sich für gelb. Nidda´s Bank empörte sich, forderte lautstark eine andere Bewertung der Situation. Es blieb dabei.

Der Elfmeter wurde sicher verwandelt. Es galt die letzten Minuten noch zu überstehen. Jügesheim ließ nichts mehr zu.

In der Summe ein gerechtes Unentschieden, dass die Wertschätzung und Einschätzung der beiden Coaches im Vorfeld bestätigte. Die Zuschauer sahen ein schnelles und interessantes Gruppenligaspiel das immer diesen speziellen Schuss Spannung in sich trug den man bei Spielen der Bundesliga eben oft nicht mehr findet.

 

Trainer Stephan Belter für Viktoria Nidda:

 "Warum der Schiri keine rote Karte gezückt hat ist mir völlig unverständlich, trotzdem war es ein gutes Spiel mit einem gerechten Unentschieden. Jügesheimer Mannschaften sind immer sehr diszipliniert und ganz schwer zu bespielen."

 

Trainer Andreas Humbert für die TGM SV Jügesheim:

"Wir haben Noah Michel super gut aus dem Spiel genommen. Meine gesamte Defensive hat unsere Idee hierbei sehr gut umgesetzt. Das Unentschieden geht sicher in Ordnung, obwohl wir die eindeutigeren Chancen hatten. Dafür hatte Nidda ein paar mehr gefährliche Distanzschüsse. Ich bin glücklich über die sehr umsichtige Schiedsrichter Leistung. Beim Elfmeter der sicher unstrittig war, hatte Michel sich den Ball ein wenig weit vorgelegt und unser Keeper somit noch eine gute Abwehrchance gehabt. Es war keine ganz eindeutige Tormöglichkeit und gelb somit in meinen Augen richtig."

 

Für die TGM SV Jügesheim spielten:

Fuhrmann - Binder, Dittrich, Jung, Akkert -  Klein, Kifle, Thomas, Fröb, Bayraktaroglu - Fischer (Friedrichs, Nacci, Sozzo)

 

Tore:

0:1 (65.) Thomas

1:1 (71.) Filges

 

Link zum Video:

http://www.fupa.net/tv/match/sc-viktoria-1912-nidda-tgmsv-juegesheim-2718724-1310/highlight-tgmsv-juegesheim-92

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18.10.15

Abschied von Co-Trainer Molzahn überschattet Unentschieden im Derby gegen Dietesheim

Der Gegner hieß Dietesheim, das in der laufenden Woche ihren Chefcoach Gernot Lutz von seinen Aufgaben entbunden hatte. Dass die Jungs aus Dietesheim ihrem Interimscoach Steffen Döbert, dem wir an dieser Stelle für die Zukunft viel Glück wünschen, zeigen wollten, dass der derzeitige Tabellenstand auch für die Mannschaft ein haltloser Zustand ist, war allen Beteiligten klar.

So war es nicht verwunderlich das gerade in den ersten Minuten die Dietesheimer mit der aller größten Aggressivität zu Werke gingen. Gerade die erfahrenen Jungs mit Mitsopoulos und Günsche machten keine Gefangenen. Da wurde schön hingelangt.

Die TGM SV wehrte sich, stellte ihr Spiel schnell um und somit hatte Dietesheim das Nachsehen.

Immer wieder liefen sie dem Spiel der Jügesheimer hinter her. Fleißig waren sie die Dietesheimer. Aber außer zwei Freistoßflanken brachten sie in Hälfte 1 nichts zustande.

Ganz anders die Jügesheimer, frisch spielten sie auf mit schnellen Kombinationen. Ballsicher mit oft gut vorbereiteten Angriffen.

Allesandro Fröb mit einem Lattentreffer aus kurzer Distanz. Fischer mit einem Schuss neben das Tor, Parade von Keeper Kuencuelue bei einem Kopfballtorpedo von Jens Dittrich.

Das Tor war wie zugenagelt

So waren die Dietsheimer froh über den Halbzeitpfiff und den bis dahin erkämpfte Unentschieden. Gerecht war es keineswegs, aber wer fragt danach?

In der zweiten Hälfte hatte wiederum die junge TGM SV Truppe das Spiel in der Hand. Chris Heegen und Simon Kifle schwenkten den Taktstock. Der Schiedsrichter mit seinem Gespann nahm nun eine etwas tragische Rolle an.

Abseitsentscheidungen die kaum nachvollziehbar waren einschließlich eines Fouls von Keeper Kuencuelue am eingewechselten Luis Friedrichs, das nicht mit der roten Karte bestraft wurde sorgten neben den besten Chancen für die Rodgauer für weitere Torlosigkeit und ein wenig Aufregung.

Als Marcel Reichel dann bei einem Konter frei vor Martin Fuhrmann auftauchte, hätte das Spiel komplett auf den Kopf gestellt werden können. "Edwin" wie ihn seine Kameraden den Keeper mittlerweile nennen, zeigte seine ganze Klasse und parierte. Den Nachschuss blockten die zurück geeilten.

Luis Friedrichs blieb es in dem Spiel vorbehalten noch eine weitere dicke Möglichkeit zu versemmeln. Sein Schuss ging am langen Eck vorbei. So blieb es beim sehr schmeichelhaften Punktgewinn für die Dietesheimer.

 

Im Nachgang zu diesem Spiel wurde Der Co-Trainer Florian Molzahn verabschiedet. Gerne hätte seine Mannschaft ihm zum Abschied einen Sieg geschenkt. Unter großen Emotionen wurde Florian ein Trikot, das ihn an eine tolle Zeit erinnern soll, überreicht. Für seinen neuen Lebensweg wünscht ihm seine Mannschaft mit allen Beteiligten alles erdenklich Gute.

Wir verlieren einen hervorragenden Fachmann und einen noch besseren Menschen.

 

Trainer Andreas Humbert für die TGM SV Jügesheim:

Der Punkt ist zu wenig für mein Team. Dietesheim hat zwar engagiert gespielt, war technisch und spielerisch aber deutlich unterlegen.  Dass sie nach dem Schlusspfiff alle auf dem Boden gelegen haben zeigt mir, dass sie körperlich über die Grenzen hinausgegangen sind. Mit dem Spiel meiner Mannschaft war ich sehr einverstanden. Da hat ganz viel gestimmt. Bis auf eine Szene konnten wir das Umschaltspiel der Gäste sehr gut unterbinden und das sonst so effektive Mittelfeldpressing sehr gut umgehen. Da sehe ich sehr gute Veränderungen zu einem besseren und ballsicheren Spiel meiner Mannschaft. Dass wir weitestgehend pressingresistent sind haben wir nicht nur heute gezeigt.

 

Steffen Döbert für die Spvgg Dietesheim:

Der Punkt ist sehr glücklich. Die Mannschaft hat aber eine tolle Reaktion gezeigt und alles gegeben.

 

Für die TGM SV spielten:

Fuhrmann - Binder, Dittrich, Jung, Akkert - Kifle, Heegen, Thomas, Fröb, Bayraktaroglu - Fischer (List, Sozzo, Friedrichs)

 

Tore:

Fehlanzeige

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11.10.15

Auswärtssieg der TGM SV Buben – 5:0 in Büdingen

Der Aufsteiger aus Büdingen startete gut in die Saison, hatte dann eine herbe Punkteflaute und gerade in den letzten beiden Begegnungen haben die rot/weißen wieder Punkte erkämpft. Darunter ein viel beachtetes 3:0 gegen unseren Platznachbar die TGS.

Die Mannschaft war gewarnt, Büdingen auf die leichte Schulter zu nehmen wäre der erste Schritt in den Punktverlust. Zwar waren die Rodgauer nicht komplett aber dennoch durch den sehr ausgewogenen Kader gut besetzt.

Die erste Chance dann auch als Weckruf für alle die an die Worte des Trainers nicht geglaubt haben. Büdingen setzte sich gegen eine unsortierte Jügesheimer Deckung durch und eine 1 gegen 1 Situation, Stürmer gegen Torwart war die Folge. Martin Fuhrmann agierte glänzend, trieb den Stürmer weiter nach außen. Dessen Schusswinkel war dann sehr spitz und sein Abschluss ohne Erfolg zumal Dennis Binder unterstützend für seinen Keeper hinzueilte.

Büdingen zeigte sich in dieser Phase frisch und gefährlich, kamen mit dem extrem holprigen Rasenplatz erst einmal besser zurecht als die Jügesheimer. Kontrolle über das Spiel erlangen und dann zu Chancen kommen.  Das war die Devise der ganz in blau angetretenen Rodgauer. Das gelang immer besser eine erste Chance wurde noch abgefangen aber dann war es soweit.

Dominik Fischer setzte sich nach schöner Kombination im Strafraum durch passte gezielt auf den nach Innen stürmenden André Thomas der dann keine Mühe hatte zu vollenden. Fischer auf Thomas oder Thomas auf Fischer, die beiden rocken aktuell die Liga. Beide mit einem enormen Entwicklungssprung und seit dieser Saison auch mit der notwendigen Torgefahr.

Das 2:0 dann schon in der 21. Minute. Schnelles Umschalten können die Jügesheimer auch. Riccardo Sozzo war der Ausgangspunkt. Pass auf Fischer, Zweikampf und Klärungsversuch des Büdinger Verteidigers. Zur Überraschung aller landete dieser Versuch unhaltbar im Kasten. 2:0 und somit eine ganz kleine Vorentscheidung. Büdingen auch in dieser Phase mit der ein oder anderen Gelegenheit.  Zeigte sich aber wenig treffsicher.

Die Mannen um Kapitän Simon Kifle wurden in ihrem Spiel immer sicherer. Ein Traumpass vom Kapitän auf Fischer der den Ball artistisch mit der Brust annahm und volley vollendete war dann so ein Sahnehäubchen wie man es im Amateursport leider zu selten sieht. Fischer mit seinem ersten Tor an diesem Tag. Dem sollte das 4:0 noch bis zur Halbzeit folgen. Büdingen jetzt immer weniger aktiv und moralisch nicht mehr in der Lage zurück zu kommen.

In der Hälfte 2 dann ein kontrolliertes Spiel der Jügesheimer. Büdingen agierte noch einmal gewillt aber ohne zählbares zu erwirken.

Barsis Bayraktaroglu, der immer besser in Firm kommt und ein sehr gutes Spiel bot, war dann der Vorlagengeber für Simon Kifles erstes Saisontor. Ganz überlegt schoss der Routinier an den Innenpfosten von dem das Spielgerät in die Maschen ging.

Eine klare Angelegenheit für die TGM SV.

 

Trainer Andreas Humbert für die TGM SV Jügesheim:

Ein gutes und vor allem sehr konzentriertes Spiel meiner Mannschaft. Die Platzverhältnisse waren gewöhnungsbedürftig. Entscheidend für unsere guten Ergebnisse der nahen Vergangenheit ist das gemeinsame Umschalten in beide Richtungen. Da haben wir einiges getan um uns stabiler zu präsentieren. Das Fischer und Thomas so zuverlässig treffen ist außerdem eine tolle Sache und zeigt mir welch tollen Weg die Jungs gegangen sind.

 

Für die TGM SV spielten:

Fuhrmann – Binder, Dittrich, Jung, Akkert – Kifle, Heegen, Sozzo, Thomas, Bayraktaroglu, Fischer ( Karakaya, List, Klein)

 

Tore:

0:1 (9.) Thomas

0:2 (21.) Eigentor

0:3 (24.) Fischer

0:4 (34.) Fischer

0:5 (67.) Kifle

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04.10.15

Unentschieden gegen den Tabellenführer, 1:1 gegen 1960 Hanau

Auch dieser Hanauer Verein hat sich große Ziele gesetzt und tief in die Tasche gegriffen. Wie anders ist es zu verstehen das Reihenweise Spieler aus höheren Ligen zum "enfant terrible" der vergangenen Saison gewechselt sind?

Der Erfolg scheint den Verantwortlichen bisher Recht zu geben. Platz 1, keine Niederlage bei 3 Unentschieden bis zum Spiel gegen die TGM SV.

Die Jügesheimer mit einigen Personalsorgen. Herrchen, Hessberger, Friedrichs, Karasu, Fröb und Klein standen nicht zur Verfügung. dazu diverse Spieler die angeschlagen waren. Kciku und Yelken als Unterstützung in der Zweiten. Das war nicht so ganz einfach gegen den Tabellenführer eine erfolgreiche Partie abzuliefern.

Die Partie begann auch extrem holprig. da kam kein einziger der ersten fünf Pässe dahin wo man ihn hin haben wollte. Die Truppe um ihren genesenen Kaptän Simon Kifle fing sich aber schnell und bekam auch Zugriff  auf die Hanauer.

Hanau hatte die erste Möglichkeit. Ein Kopfball von Braus nach einem Eckball hatte keinen Erfolg.

Das typische Spiel der Hanauer war auch heute wieder zu sehen. Lange Bälle auf Kaan Köksal der dann den Ball verlängert. So entstand auch das 0:1 aus Sicht der Jügesheimer nur mit veränderten Protagonisten. Köksal bekam seine Chance und machte das Ding. Fuhrmann im Kasten der Jügesheimer hatte keine Abwehrchance.

Jügesheim berappelte sich schnell. Die Bälle kamen nun wesentlich präziser das Tempo wurde angezogen und die Basszirkulation stellte die Hanauer vor Probleme. Die erste Großchance wurde noch wegen angeblichem Abseits abgepfiffen, es war aber keines, da André Thomas aus der Tiefe kam.

Simon Kifle spielte den Ball Baris Bayraktaroglu an den Hintern, von dort prallte der Ball zu André Thomas. Eine blitzsaubere Mitnahme, höchstes Tempo quer vor dem Strafraum und ein linker Hammer in die lange Ecke unter Gegenerdruck. Ein tolles Tor! Jügesheim war zurück im Spiel und agierte jetzt auch mit mehr Selbstbewusstsein und Tempo.

Bayraktaroglu mit einem Schuss war nicht erfolgreich.

Die Hanauer mit einem sehr guten Angriff. Von rechts kam die Flanke und am zweiten Pfosten nahm Jonatan Tesfaldet die Murmel  volley. Der Ball schlug ans Außennetz.

Maikel Mesquita mit einer ordentlichen Möglichkeit, auch die blieb ohne Erfolg. Das Spiel war bissig geführt ohne hart zu sein.

In der zweiten Hälfte dann bis auf eine Freistoßmöglichkeit der Hanauer nur noch Einschussmöglichkeiten der Rodgauer.

Dominik Fischer lief alleine auf den Keeper zu. Knapp vorbei. Riccardo Sozzo mit einer guten Möglichkeit und dann in der 61 Minute die beste Chance das Spiel zu entscheiden. Ein Konter über Marc List fand den völlig blank stehenden Baris Bayraktaroglu. Der Ball kam nicht ganz sauber an. So musst er nachstoppen und sich den das Spielgerät auf den anderen Fuß legen. Die Hanauer warfen sich dem 10er entgegen und verhinderten ein sicheres Tor.

Den Schlusspunkt setzte der immer agile Dominik Fischer, aber auch er blieb erfolglos.

 

Trainer Andreas Humbert für die TGM SV Jügesheim:

Das war wieder ein gutes Spiel unserer Mannschaft. Die Voraussetzungen waren wenig optimal, hatten wir doch mit mehreren gesundheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen. Es spricht aber für den Leistungsstand der Jungs doch ein gutes Ergebnis erzielt zu haben. Ich bin zufrieden auch wenn ein Sieg durchaus im Bereich des Möglichen lag. André Thomas entwickelt sich immer mehr zum Unterschiedsspieler, ebenso wie Dominik Fischer. Da freut man sich als Trainer manchmal mehr über die Entwicklung einzelner als über Ergebnisse.

 

Tore:

0:1 (18.) Kaan Köksal

1:1 (22.) André Thomas

 

Für die TGM SV spielten:

Fuhrmann - Binder, Dittrich, Jung, Akkert - Kifle, Heegen, Mesquita, Thomas, Baraktaroglu - Fischer (Nacci, List, Sozzo)

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01.10.15

Unglückliche Niederlage gegen den 1.FC Hanau 93 - 2:4

Ungleicher könnte eine Begegnung nicht sein. Auf der einen Seite eine zusammengekaufte sehr teure Mannschaft von Hanau 93. Exemplarisch seien hier Ervin Skela (Bundesliga Eintracht Frankfurt, Kaiserslautern und Cotbus), Daniyel Cimen (Bundesliga, Eintracht Frankfurt), Christoph Prümm, + Larry Ransom (Bayern Alzenau, Regionalliga), Sascha Ries (Hessenliga, Spfr. Seligenstadt) und Marcello Fiorentini (1.Liga Australien) erwähnt. Auf der anderen Seite ein mit Jungtalenten gespicktes TGM SV Jügesheim.

Hanau 93, wenn man so will ein alterndes Starensemble das aber eine Menge Routine, Abgezocktheit und spielerisches Vermögen mitbringt.

Das Umfeld um den Trainer und speziell dem sportlichen Leiter Giovanni Falacara geben sich besonders viel Mühe in dieses Niveau einzutauchen. Da werden Bananen gereicht und vorm Spiel die Jäckchen eingesammelt und nach dem Spiel auch dem Spieler wieder umgehängt. Auswechslungen werden zelebriert. Die Ex Profis könnten sich ja erkälten.

Natürlich wird auch der Schiedsrichter mal gepflegt angepöbelt. Wie kann das sein das Ex Profi Skela nach Beleidigung seines Gegenspielers die rote Karte bekommt? Oder das bei einer Doppelung des Gegenspielers der junge Mann hin fällt, den Ball verliert und der Schiedsrichter nicht auf Foul entscheidet? Den Ball hat doch der Gegner zuletzt berührt! Wieso bekommen wir denn nicht den Einwurf?

Majestätsbeleidigung! Überhaupt ist diese Liga nur als Durchgangsstation gedacht. Das hat der Verein früh kommuniziert. Ist die Meisterurkunde eigentlich noch nicht gedruckt?

Der geneigte Leser hat sicher bereits gespürt, dass ein wenig Ironie der ganzen Betrachtung gut tut. Mit einem Lächeln auf den Lippen erkennt man schnell das so manches eben noch nicht wirklich den Ansprüchen genügt, über den Show Status noch nicht hinaus kommt.

Warum wurde das Spiel eigentlich beim SVG Steinheim ausgetragen? Nun, Herr Falacara merkte erst 14 Tage vor der angesetzten Begegnung, dass der traditionsreiche Club gar keine Flutlichtanlage hat. Ups……und jetzt wird es auch noch früher dunkel. Ein Umstand der so natürlich nicht bekannt war.

Auf dem Hartplatz in Großauheim wollte man nicht. Na gut dann muss eben Steinheim herhalten. Da gibt es einen Kunstrasen den man für das Training sowieso nutzt.

Immerhin waren die Steinheimer so nett und haben den Hanauern 2 Kisten Wasser verkauft damit wenigstens diese Versorgung sichergestellt war.

Das der ein oder andere Zuschauer sein Selbstbewusstsein über den Erfolg einer Fußballmannschaft definiert ist ja nicht nur in Hanau bekannt. Passt aber in das Gesamtbild das der Verein abgibt.

Ob bei Sitzungen mit anderen Vereinsverantwortlichen oder auch bei Spielen in der kürzeren Vergangenheit (bespielhaft sei hier das Spiel bei der SG Marköbel erwähnt), jeder hat etwas über den 1.FC Hanau 93 zu berichten. Immer andere Protagonisten aber eben immer wieder auffällig durch ein Handeln, dass mit Respekt und Fairness wenig zu tun hat.

Will man ein großer Verein sein oder werden, dann gehört auch ein entsprechendes Verhalten an der Seitenlinie, in der Öffentlichkeit und um ein Spiel herum zwingend dazu.

Neben der Liga ist auch dafür noch ganz viel Platz für Entwicklung.

Fußball wurde übrigens auch gespielt am gestrigen Abend.

TGM SV Jügesheim ging mit einer klaren defensiven Ausrichtung ans Werk. Die Räume wurden sehr eng gehalten und mit schnellem Umschaltspiel sollte der Erfolg realisiert werden.

Hanau spielte es wie erwartet sehr dominant. Eine tolle Kombination über Skela und Petrovci landete als Schnittstellenball bei Christian Fischer. der schloss gekonnt ab. 1:0 für die 93er.

Jügesheim geschockt? Nein, die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Moritz Herrchen hatte im 1 gegen 1 die erste ganz dicke Möglichkeit 2. Minuten nach der Führung. Hanaus guter Keeper Hegenauer parierte. Jügesheim fand nicht in die Zweikämpfe, lief in dieser Phase zu sehr hinter her und konnte so wenig Ballgewinn verzeichnen. Die Hanauer hatten ihrerseits Schwierigkeiten in gute Schusspositionen zu kommen. So sah der Zuschauer ein feldüberlegenes Hanau aber eben gar keine Tormöglichkeiten.

Jügesheim wurde etwas frecher und der zweite sehr gut gespielte Angriff fand sein Ziel. Mesquita setzte sich gekonnt durch flankte auf Dominik Fischer der mit einer tollen Volleyabnahme den Ball in die Maschen haute. 1:1, Hanau blieb am Drücker. Die TGM SV versuchte sich mit schneller Ballzirkulation zu befreien. Da lief einiges zu ungenau.

Ein völlig harmloser Freistoß aus 25 Metern von Petrovci ließ der Jügesheimer Torwart Hessberger passieren. Das spielte Hanau in die Karten 2:1.

Nach Foul an Dominik Fischer von der TGM SV dann die rote Karte für Ervin Skela. Tumulte außerhalb und innerhalb des Sportfeldes. Das war unwürdig, egal wie man zu dem Platzverweis steht.

Mit frischem Mut sollte die junge Jügesheimer Truppe das Spiel nach der Halbzeit angehen und wurde mit dem nächsten Nackenschlag bedient. Philipp Akkert, Außenverteidiger der Jügesheimer schätzte den langen Ball falsch ein und spielte ihn einen Hanauer direkt in die Füße. Querpass Tor. 3:1. Das ist Effizienz pur.

Die Rodgauer kämpften, gewannen nun die Zweikämpfe und Hanau ging immer mehr in die Deckung. Wartete auf weitere Konter. Das Ballzirkulationsspiel der Jügesheimer begann nun immer mehr zu greifen. Bayraktaroglu und Fischer waren kaum in den Griff zu bekommen von den Hanauern. Immer wieder fanden sich Lücken.

Riccardo Sozzo dann mit dem Anschlusstreffer. Auch hier wieder Tumulte, diesmal soll der Ball im Seitenaus gewesen sein.

Die nächsten Chancen hatte wieder Dominik Fischer sein Schuss wurde pariert und der andere ging am Tor vorbei.

Bayraktaroglu mit Tempo in den Strafraum, links vorbei. Schuss von Niko Klein, drüber.

So kommt es dann wie es kommen musste. Ein Konter der Hanauer landete im Netz. Jügesheim in der Überzahl und der völlig harmlose Schuss von Gashi landet am Schienbein eines Jügesheimers, um von dort abgefälscht die Entscheidung zu bringen

Noch einmal aktivierten die Rodgauer alle Kräfte kreierten aber keine weiteren Möglichkeiten.

Es war ein Spiel das sicher einen glücklichen aber nicht unverdienten Sieger gefunden hat. Das war an Effizienz kaum zu überbieten. Trotzdem hat die TGM SV Jügesheim sich ordentlich vorgestellt und einen weiteren Schritt in der Entwicklung getan.

 

Trainer Andreas Humbert von der TGM SV:

Das Spiel lief von der Dramaturgie etwas unglücklich ab. Eigene Fehler haben uns um den Lohn der Arbeit gebracht. Ich bin mit dem Ergebnis somit sehr unzufrieden und mit Teilen der ersten Halbzeit auch. In Hälfte zwei waren wir bissig, spielbestimmend und auch gefährlich. Ich habe eine sehr intelligente Truppe die solch eine Leistung sehr gut einschätzen kann und auch daraus lernt.

 

Für die TGM SV spielten:

Hessberger - Herrchen, Dittrich, Jung, Akkert - Klein, Heegen, Mesquita, Nacci, Sozzo - Fischer (Bayraktaroglu, List, Fröb)

 

1:0 (7.) Christian Fischer

1:1 (25.) Dominik Fischer

2:1 (42.) Petrovci

3:1 (54.) Christian Fischer

3:2 (61.) Riccardo Sozzo

4:2 (74.) Gashi

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