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Die Geschichte des Sportverein Jügesheim

Während des I. Weltkrieges im Jahre 1915 gründete sich im Gasthaus „Zur Krone“  der Fußballverein „Alemania“, der die Tradition des Fußballspiels fortsetzte, die bereits seit dem Jahre 1904 von verschiedenen Gruppierungen betrieben wurde. Von diesen verschiedenen „Vereinen“ war der bekannteste der Fußballclub „Teutonia“, der bereits 1912 einen eigenen Sportplatz an der „Oberen Sände“  einweihen konnte.

Nach dem Ende des Krieges konnten dann die ersten Erfolge gefeiert werden u.a. mit der Meisterschaft in der B-Klasse im Jahre 1921.
Im Jahre 1932 wurde in der „Unteren Sände“ (hinter der Shell Tankstelle und zwischen der Wald- und Wasserfallstraße)ein Sportgelände geschaffen, das aber leider später enteignet und zum Bau eines „HJ Heimes“ benutzt wurde.

Durch den Zusammenschluss mit der, „DJK“, die verboten worden war, konnte im Jahre 1933 eine Handballmannschaft gegründet werden, die beachtenswerte Erfolge verzeichnete. Dabei wurde auch der Vereinsname geändert in „Sportverein Jügesheim“.
Die im Jahre 1940 gegründete Jugend-Fußballmannschaft wurde auf Anhieb Bannmeister. Ihre Erfolgsserie endete in diesem Jahr erst im Vorrundenspiel um die Gebietsmeisterschaft.

Nach dem Ende des II. Weltkrieges fasste der Fußball trotz aller Widrigkeiten schnell wieder Fuß im „Sportverein“ und konnte, dank der Mithilfe der Katholischen Gemeinde, auf dem Sportplatz am Wasserturm (im Bereich der oberen Waldstraße) bald wieder Erfolge erzielen.
Der erste Höhepunkt war im Jahre 1947, als bei einem Pokalspiel gegen den Oberligisten Rot-Weiß Frankfurt, 3000 zahlende Zuschauer einen Rekord aufstellten, der bis heute noch besteht.

In den folgenden Jahren wurde jeweils nur knapp der Aufstieg in die Bezirksklasse verpasst. Doch im Jahre 1951 war es endlich soweit. Es wurde die Bezirkspokalmeisterschaft erreicht, die den Aufstieg in die II. Amateurliga, die heutige Bezirksoberliga, einbrachte.
1952 hatte der SV wieder Grund zum Feiern. Das neue Sportgelände an der Rodau konnte eingeweiht werden. 1954 wurde man zum 1. Male Meister der II. Amateurliga, der Aufstieg in die Landesliga aber verpasst. 1964 konnte dann zum 2. Male die Meisterschaft erreicht werden, aber wieder konnte der Aufstieg nicht erreicht werden.

Zum 50. Geburtstag des Vereins im Jahre 1965 wurde dann das neue Vereinsheim eingeweiht. In den folgenden Jahren gehörte der SV immer zu den Spitzenmannschaften der heutigen Bezirks-Oberliga; verfehlte die Meisterschaft mitunter nur knapp. Im Jahre 1989 war es endlich soweit.  Nach 38-jähriger, ununterbrochener Zugehörigkeit zur Bezirks-Oberliga wurde die Meisterschaft errungen und damit der Aufstieg in die Landesliga geschafft.

In der Saison 1997/98 stieg der Sportverein erstmals in die Oberliga Hessen auf. Nach 2 Jahren (1999/2000) ging es leider wieder zurück in die Landesliga. Aber schon ein Jahr später (2000/2001) konnte der Wiederaufstieg in die Oberliga Hessen gefeiert werden, die man allerdings am Ende der Saison wieder verlassen musste.  

Bis zur Fusion im Jahre 2002 gewann der SV insgesamt 5 Mal die Rodgauer Stadtmeisterschaft, und zwar in den Jahren 1976, 1977, 1981, 1983 und 2001.

Aber nicht nur dem Fußball galt die Aufmerksamkeit der Mitglieder, sondern es wurden auch andere Sportarten angeboten. So wurde im Jahre 1968 eine Damen- Gymnastikabteilung gegründet, die auch bei gesellschaftlichen Anlässen und an Fastnacht für Furore sorgte. 1987 wurde eine Kampfsportabteilung mit Hap-ki-do und Kung-Fu aktiv betrieben und mit Tanja Grimm in der Disziplin Kata eine Europameisterin, sowie in der Disziplin Kampf  eine Vize-Europameisterin, und sechsfache Internationale, Nationale und Deutsch-Amerikanische Meisterin, gestellt. Neben diesen Abteilungen haben sich, innerhalb des Vereins noch eine Lauf-, sowie eine Wandergruppe gebildet.

Schon mehrere Jahre vor der Fusion begann eine konstruktive Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Jugendfußballs, die bald ihre Früchte trug.


Rudi Bischoff und Otto Rücker



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